16.01.2019 - 13:14

Ein Blick hinter die Kulissen des intelligenten Hypermarktes

Neue Technologien und Sensoren ermöglichen es dem Point of Sale, sich dem veränderten Kundenverhalten anzupassen und Umsätze zu steigern. Advantech erklärt, was ein intelligenter Hypermarkt alles leisten kann.

Weltweit entwickelt sich der Handel weiter, die durch den E-Commerce veränderten Gewohnheiten der Verbraucher stellen dabei den stationären Handel vor neue Herausforderungen. Dies geht natürlich auch nicht an den Super- und Hypermärkten vorbei. Für sie steht meist im Mittelpunkt, den Kundenservice weiter zu verbessern, Beschwerden zu minimieren und den Einkauf zu einem neuen Erlebnis zu machen. Händler, denen dies gelingt, können mit steigenden Umsätzen rechnen, während solche, die sich den neuen Gegebenheiten nicht anpassen, immer mehr Kunden verlieren.

Für die Organisation eines Geschäftes teilen sich die Anforderungen in zwei Bereiche auf, erklärt Advantech: B2B, also die Erhöhung der Effizienz der Backend-Systeme, und B2C, was in diesem Fall einer verbesserten Shopping-Experience entspricht. Der Spezialist für High-Performance-Computing-Plattformen führt die digitale Transformation in Asien an und arbeitet dort unter anderem mit Partnern wie Carrefour zusammen. Das Unternehmen teilt seine Insights zum Wandel im Handel in einem Opens external link in new windowWorkshop mit, der 24. Januar im AdvantechInnovation Hub in Germering bei München stattfindet.

Für jedes Problem eine intelligente Lösung

Durch die Transformation des Handels stehen die Händler vor zahlreichen Herausforderungen. So haben zum Beispiel manche Filialen mit dem Problem zu kämpfen, dass während der Stoßzeiten nicht ausreichend Personal an den Kassen ist, bzw. erst dann neue Kassen geöffnet werden, sobald es schon lange Schlangen gibt. Mit Hilfe von In-Store-Analytics lässt sich hier entgegenwirken: Zum einen können so einfach die Stoßzeiten identifiziert und entsprechend die Schichten geplant werden. Zum anderen können solche Systeme einfach erkennen, wie viele Kunden sich momentan im Laden aufhalten und so antizipieren, ob eine weitere Kasse geöffnet werden sollte.

Eine andere Herausforderung ist die Performance der Angestellten. Ein Store-Manager kann nicht jedem seiner Mitarbeiter ständig über die Schulter schauen, um zu erkennen, in welchen Bereichen dieser Unterstützung oder Schulung benötigen könnte. Über ein System für Kundenfeedback lässt sich dies jedoch leicht abfragen, gleichzeitig wird dem Kunden das Gefühl vermittelt, seine Meinung zählt und sein Erlebnis im Laden ist dem Händler wichtig. Auf diese Weise kann die Performance eines einzelnen Mitarbeiters ebenso wie die einer ganzen Filiale aus Kundensicht bewertet und entsprechende Schritte zur Verbesserung ergriffen werden.

Optimierte Shopping Experience

Die größte Baustelle ist aber das Einkaufserlebnis der Kunden, das weiterentwickelt und optimiert werden will. Hier gibt es zahlreiche Faktoren, die dieses beeinflussen, erklärt Advantech. Dabei geht es um essentielle Dinge, wie etwa die Verfügbarkeit einer Ware, wenn nötig mit Hilfe einer digitalen Regalverlängerung. Auch die Bereitstellung von Informationen, zum Beispiel durch interaktive Digital Signage-Flächen oder per Push-Nachricht auf das Smartphone des Kunden ist ein wichtiger Bestandteil der Customer Experience. Auf die Einkaufsatmosphäre wirken sich aber auch Umstände wie etwa die Luftqualität und Temperatur im Laden aus.

Diese und weitere Lösungen zu verwalten ist wiederum eine Herausforderung an sich. Plattformen, wie die gemeinsam mit Intel entwickelte Lösung UShop+ von Advantech, helfen hierbei. Sie vereint alle Informationen der Sensoren im Laden mit den digitalen Touchpoints, Netzwerken und Cloud-Services. Zuerst bei Carrefour in Taiwan eingesetzt, konnte sie dabei helfen, den Umsatz der Kette dort um zehn Prozent zu steigern – und das in einem Umfeld, in dem die Zahlen anderer Händler zurückgehen.

Am 24. Januar präsentiert Advantech die Lösung UShop+ auf einer Veranstaltung in München. Interessierte erfahren dort nicht nur, wie die Lösung funktioniert und was sie kann, sie erhalten auch Einblicke in verschiedene Use-Cases. Der Workshop findet am 24. Januar im Advantech Innovation Hub in Germering bei München statt, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und die Anmeldung unter Opens external link in new windowselect.advantech.com/arrow-ushop

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Ressort: Commerce, Business Solutions
Maximilian Feigl

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