01.12.2017 - 12:14

Black Friday-Analyse: Schwarze Zahlen am schwarzen Freitag

Der Black Friday führt nicht nur in den USA zu Rekordumsätzen im Online-Handel. Auch in Deutschland sorgt der schwarze Freitag für schwarze Zahlen, so die Black Friday-Analyse des Technologieunternehmens intelliAd Media.

Zwar haben die Deutschen ihr das Black Friday Shopping Opens external link in new windowhauptsächlich am hemischen Rechner erledigt und nicht mobil, die erzielten Umsätze dürften die Händler jedoch trotzdem zufrieden stellen. Denn laut einer Analyse von intelliAd Media gaben die Bundesbürger am Black Friday im Schnitt 344 Euro im Web für Elektronikartikel aus. Das sind 92 Prozent mehr als im Vorjahr.

Black Friday liefert bessere Leistungswerte als normale Tage

Im Vergleich zu „normalen“ Verkaufstagen weist der Black Friday deutlich bessere Leistungswerte auf: Die Conversion Rate lag 2017 am schwarzen Freitag, den 24. November, doppelt so hoch wie am Vortag (1,6 statt 0,8 Prozent). Auch wenn Webshops 38 Prozent mehr für CPCs bezahlen mussten, waren die SEA-Ausgaben pro Kauf am Black Friday 30 Prozent günstiger. Da der Warenkorbwert – verglichen mit dem Vortag – um 54 Prozent zulegte, verbesserte sich am schwarzen Freitag die Kosten-Umsatz-Relation, so intelliAd: Statt 2,9 Prozent (23. November 2017) mussten Händler am Black Friday (24. November 2017) nur noch 1,3 Prozent des Umsatzes in Suchmaschinenwerbung investieren.

„Die aktuelle Auswertung zeigt, dass der Black Friday eine hohe Relevanz für den deutschen Markt hat und dass sich KPIs am schwarzen Freitag signifikant von regulären Verkaufstagen unterscheiden. Marketer sollten an Aktionstagen generell anders agieren und durch automatisierte Lösungen den Traffic gezielt in den eigenen Webshop leiten. Dabei lohnt es sich für Smartphones und Desktops eigene Strategien aufzusetzen“, analysiert Frank Rauchfuß, Geschäftsführer und CEO bei intelliAd. „Wichtig ist jedoch, dass hier intelligente Tools zum Einsatz kommen, die einerseits sehr kurzfristig aggressive Gebote aussteuern können und andererseits nach Ablauf der Promotion die Gebote automatisch wieder auf das Ausgangsniveau zurücksetzen, um die Zielwerte für den Biet-Algorithmus nicht zu verfälschen.“

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Ressort: Commerce
Maximilian Feigl

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