05.12.2017 - 11:43

Befindlichkeiten und Trends im europäischen E-Commerce

Der Onlinehandel erlebt nicht nur in Deutschland einen Boom, in ganz Europa steigen die Umsätze. Die Shopping-Plattform LadenZeile nahm dies zum Anlass um unter den Online-Händlern die Befindlichkeiten zu erfragen.

Im Sommer 2017 hat LadenZeile über 100 Partnershops aus 13 europäischen Ländern kontaktiert und sie gebeten, einen Fragebogen auszufüllen mit dem Ziel, ein besseres Verständnis für die aktuelle Situation, die Trends und die Chancen im E-Commerce in allen Märkten zu bekommen. Die meisten der befragten Shops kommen aus dem Mode-, Schuh- und Textil-Sektor (58 Prozent), gefolgt von Einrichtung und Möbel (26 Prozent). Aber auch einzelne Shops aus anderen Branchen wie Beauty, Gesundheit, Wellness, Schmuck, Spiele oder Sport haben an der Umfrage teilgenommen. Die teilnehmenden Shops wurden außerdem je nach Größe eingeteilt (45 Prozent bieten zwischen 1001 und 10000 Produkte an, 33 Prozent mehr als 10000 und 20 Prozent zwischen 1 und 1000).

Die Opens external link in new windowErgebnisse der Studie zeigen, dass die Mehrheit der Shops zufrieden (31 Prozent) oder relativ zufrieden (56 Prozent) mit dem aktuellen Stand des E-Commerce-Marktes in ihren jeweiligen Ländern sind. Die meisten sind außerdem optimistisch (52 Prozent) oder relativ optimistisch (26 Prozent) über die Entwicklung des Marktes in der Zukunft.

Hindernisse für Händler und Kunden

Die Präsenz von internationaler Konkurrenz sowie die rechtlichen und steuerlichen Einschränkungen sind, laut den befragten Shops, die größten Hindernisse, die das Geschäft schwierig machen. Wenn es um Faktoren geht, die Kunden daran hindern, online einzukaufen, dann vermuten die meisten Shops, dass es den Kunden entweder an der "Sicherheit beim Zahlungsvorgang" fehlt, am "fehlenden Bezug zum Produkt" oder an "unzureichenden Informationen vor und nach dem Kauf von Seiten der Shops".

72 % der Shops verkaufen ihre Produkte auch im Ausland, 50 % davon werben aktiv in ausländischen Märkten. Hinderlich empfinden sie dabei vor allem folgende Faktoren: Lieferlogistik, starke Konkurrenz im ausländischen Markt und die sprachliche Adaption der Plattform. Zu strenge Restriktionen und eine ungünstige Währungsumrechnung scheint hingegen keine große Rolle zu spielen.

Aktuelle Trends

83 Prozent denken, dass ihr Markt teilweise oder ganz den aktuellen Trends folgt. Wenn es um Innovation geht, geben die meisten Shops an, dass sie folgende Maßnahmen bereits eingeführt haben oder planen es in den nächsten 3 Jahren zu tun: Innovative Zahlungsmethoden (70 Prozent), einen Mix aus Online- und Offlinepräsenz (70 Prozent), Nutzung von Big Data (65 Prozent) und neue Versandoptionen (64 Prozent). Nur 37 Prozent der Shopbesitzer planen, Chatbots zur Kommunikation mit Kunden zu nutzen.

posten in:


Ressort: Commerce, Studie
Maximilian Feigl

,,

Kompendium Location Technologies and Services

Eine Übersicht über aktuelle Technologien, Marketingstrategien und Servicelösungen in der Verbindung von realer und Online-Welt. Mit dabei sind Unternehmen wie CCV, Cinram, Coca Cola, Epson, Ingram Micro, LANCOM Systems, Osram und PAYBACK.
Opens external link in new window...mehr


Nächste Veranstaltungen

Keine Artikel in dieser Ansicht.