05.09.2017 - 13:06

Worauf kommt es den Deutschen beim E-Mail-Marketing an?

Zwei von drei Deutschen wählen die E-Mail als bevorzugten Weg, um von einer Marke kontaktiert zu werden – ganz besonders wenn sie unterwegs sind. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuellen Adobe Studie „E-Mail Use 2017“.

E-Mails wurden von Marketing-Experten schon x-mal totgesagt – die deutschen Konsumenten scheint das wenig zu interessieren: Für knapp zwei Drittel von ihnen (64 Prozent) ist die E-Mail nach wie vor der bevorzugte Weg, um von einer Marke kontaktiert zu werden. Und das vor allem Mobile: 70 Prozent der Deutschen checken ihre E-Mails regelmäßig auf dem Smartphone. Damit die E-Mail einer Marke jedoch wirklich geöffnet und gelesen wird, muss sie den Anforderungen der Verbraucher gerecht werden: Statt unpersönlicher Werbemails wünschen sich die deutschen Kunden vor allem relevante Informationen (60 Prozent).

Auf Platz 2 folgt bereits der Wunsch nach personalisierten und bedarfsgerechten Inhalten (14 Prozent). Ebenfalls gefragt sind User-generated Content (11 Prozent) sowie ansprechende Formate wie eingebundene Videos und Bilder (7 Prozent). Dies ist das Ergebnis der aktuellen Adobe Studie „E-Mail Use 2017“, für die europaweit mehr als 3.000 Konsumenten befragt wurden (davon über 1.000 in Deutschland).

Hohe Mail-Frequenz und endloses Scrollen nerven

Knapp jeder zweite Deutsche (41 Prozent) ist genervt, wenn zu häufig E-Mails von ein- und derselben Marke verschickt werden. Zu lange und schlecht geschriebene Mailings sind für 33 Prozent der Grund, die digitale Post umgehend im Papierkorb zu versenken. Ähnlich sieht es bei den E-Mails aus, die auf dem Smartphone empfangen werden: Für knapp jeden vierten Deutschen (22 Prozent) ist es ein absolutes „No-Go“, wenn er zu lange scrollen muss, um die E-Mail lesen zu können.

Aber auch ein sperriges, nicht mobil-optimiertes Layout (18 Prozent), zu kleine Schrift (17 Prozent) und lange Ladezeiten (13 Prozent) tragen dazu bei, dass deutsche Konsumenten negativ aufs E-Mail-Marketing reagieren. Für die Marken erhöht sich damit weiter der Druck, ihre Marketing-E-Mails stärker zu personalisieren, schnell auf Leseranalysen zu reagieren und ihre E-Mails optimal auf dem Smartphone darzustellen.

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Ressort: Marketing, Studie
Maximilian Feigl

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