12.03.2018 - 14:03

Worauf Automarken bei ihrer Online-Präsenz achten sollten

Jede Branche hat spezielle Anforderungen an ihre Online-Präsenz. Für Automarken zum Beispiel sind Innen- und 360-Grad-Ansichten ein wichtiger Faktor. Aber auch andere Features werden wichtiger oder verlieren an Bedeutung.

Einer Opens external link in new windowUntersuchung des New Yorker Marktforschers L2 zufolge sollten sich Automarken in Zukunft Gedanken über ein Update ihrer Online-Präsenz machen, denn die Ansprüche der Verbraucher seien gerade im Wandel. SO werde der mobile Touchpoint immer wichtiger: 2017 kamen bereits 61 Prozent aller Besucher einer Markenwebsite über ein mobiles Gerät. Dabei Zeiten sie ein deutlich anders verhalten als Nutzer stationärer Geräte. Ihre Besuche waren im Durschnitt zwei Minuten kürzer und sie riefen vier Seiten weniger auf. Der mobile Kanal müsse an das veränderte verhalten angepasst werden, so L2.

Inzwischen finden Verbraucher auf 95 Prozent aller Unterseiten zu Automodellen Videos, im Vorjahr waren es nur 86 Prozent. Eine Vorschau des Innenraums gibt es inzwischen auf 49 Prozent der Seiten (2017: 30 Prozent). Das Angebot von 360-Grad-Ansichten hingegen entwickelte sich mit 47 Prozent kaum weiter (2017: 44 Prozent). Andere Features wiederum verschwinden aktuell wieder von den Produktseiten, wie etwa Vergleichsmöglichkeiten. Konnten Verbraucher etwa 2017 noch auf 49 Prozent der Seiten ein Auto mit anderen Modellen derselben Marke vergleichen, ist dies inzwischen nur noch auf 40 Prozent der Seiten möglich. Und der Vergleich mit Modellen anderer Hersteller sank von 42 Prozent Verfügbarkeit auf nur mehr 33 Prozent.

Auch im Bereich Social Media gibt es laut L2 aktuelle Entwicklungen: So war die Interaktionsrate mit Marken auf Instagram im vierten Quartal 2017 um das doppelte höher als noch im ersten Quartal 2016. Auf Facebook hingegen stagnierte die Interaktionsrate, so dass im Jahr 2017 die Zahl der Interaktionen mit Automarken auf Instagram viermal höher lag als auf Facebook.

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Ressort: Marketing, Studie
Maximilian Feigl

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