04.12.2018 - 12:00

Verringern neue Technologien die Qualität von Werbemitteln?

Die Verbindung von technologischer Innovation und Kreativität ist für viele Marketer eine Herausforderung, so eine Studie der Werbeplattform Sizmek. Besonders die Qualität der Werbemittel besorgt zahlreiche Branchenvertreter.

In der Umfrage, an der mehr als 500 Brand-Marketer in Europa und den USA teilnahmen, waren über zwei Drittel (67 Prozent) der Meinung, dass das digitale Wachstum in der Werbung auf Kosten der Qualität von Werbemitteln gegangen ist. Ferner sehen 91 Prozent der Marketingverantwortlichen die Notwendigkeit, digitale Anzeigen im Laufe des nächsten Jahres ansprechender zu gestalten, um ihre Markenziele zu erreichen. Hinsichtlich des Potentials von Künstlicher Intelligenz (KI) gaben 84 Prozent an, dass die Technologie ohne das richtige, qualitativ hochwertige Werbemittel nutzlos ist. Sie glauben, dass Daten allein nicht ausreichen, um Marketer zu unterstützen. 91 Prozent schätzen die Qualität eines digitalen Werbemittels und die Verwendung von Daten in digitalen Kampagnen als gleichwertig bedeutend für den Erfolg der entsprechenden Maßnahme ein.

Die klare Mehrheit der Befragten beschreibt zudem die DSGVO als notwendige Maßnahme, um die Qualität von Werbemitteln wieder in den Fokus zu rücken. Fast acht von zehn Marketern (79 Prozent) sagten, dass die Qualität der Anzeigen durch die neue Verordnung noch wichtiger wird, trotz des intensiven Branchenfokus auf Daten- und Datenschutzfragen.

„Der explosionsartige Anstieg des digitalen Marketings hat eine große Chance eröffnet, gezieltere und personalisiertere Erlebnisse zu schaffen, die Brands dabei helfen, in einen Dialog mit ihren Kunden zu treten. Dabei sollten sie auch die Möglichkeit wahrnehmen, noch kreativer zu werden und ihre Werbemittel perfekt auf ihre Zielgruppe abzustimmen", so Oren Regev, VP Product Management von Sizmek. „Heute steht uns eine Fülle von Möglichkeiten zur Verfügung, um Marken bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen, die durch Technologie erschlossen werden können. Durch die Zusammenführung von Daten, Kreativität und Media und die Unterstützung von KI werden Marketer in die Lage versetzt, Kampagnen zu erstellen, die voll und ganz ihren Erwartungen entsprechen."

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Ressort: Marketing, Studie
Maximilian Feigl

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