28.11.2016 - 10:36

Strengere Regeln für vernetzte Geräte gefordert

Die Verbraucherminister von Bund und Ländern sind sich einig: der Datenschutz bei vernetzten Haushaltsgeräten reicht nicht aus. Daher fordern sie Richtlinien für vernetzte Geräte, die Anbieter und Hersteller in die Pflicht nehmen.

Auf einer Konferenz am vergangenen Donnerstag in Berlin forderten die Verbraucherminister von Bund und Ländern strengere Regeln für Anbieter und Hersteller von vernetzten Haushaltsgeräten. In ihrer Forderung gehen sie auch über die EU-Datenschutzverordnung hinaus. Nach dem gemeinsamen Willen der Minister solle in Zukunft auch über den genauen Zweck der gesammelten Daten informiert werden.

Schon bei der Entwicklung verletzter Geräte solle daher der Datenschutz gewährleistet und eine Zweckbindung der Daten festgehalten werden, berichtet Opens external link in new windowComputerBild. Für die Verbraucher müsse klar erkennbar sein, welche Daten vernetzte Geräte an welche Empfänger senden. Auch darüber, wie, wo und wie lange Daten gespeichert werden solle informiert werden. Neben zusätzliche Pflichten für die Anbieter soll ein neues Logo hier helfen: mit ihm sollen die Nutzer erkennen können, wie viele Daten ein gerät erhebt und nutzt – ähnlich der bekannten Energieeffizienzklassen bei elektronischen Geräten.

Die Opens external link in new windowSüddeutsche Zeitung plädiert währenddessen im Rahmen einer Recherche zu Sicherheitslücken im Internet der Dinge für einen Neustart der Debatte über den Datenschutz. Dabei verweist das Blatt auf die Entwicklung der Verkehrssicherheit: so wie einst der Sicherheitsgurt erfunden, zur Pflicht und schließlich zur Selbstverständlichkeit im Straßenverkehr wurde, könne sich auch der Datenschutz im Internet der Dinge entwickeln. Dafür sei es jedoch notwendig, nicht auf die kommende Generation zu warten, sondern jetzt für die richtigen Rahmenbedingungen zu sorgen.

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Ressort: M-Development, Business Solutions
Maximilian Feigl

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