27.03.2018 - 12:41

Entscheidende Daten erhalten: Der richtige Marketing-Moment

Mobile ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens fast aller Deutschen geworden. Das sorgt aber dafür, dass Marketer neue Informationen über den Nutzer benötigen. Digital Element erklärt, woher die Daten kommen können.

Einige Bundesbürger verbringen mehr als zwei Stunden am Tag mit dem mobilen Internet, und andere würden lieber ihren Jahrestag vergessen, als ihr Telefon zu verlieren. Bis zum Jahr 2020, so wird geschätzt, sollen drei Fünftel der Weltbevölkerung über einen Mobilfunkvertrag verfügen. Immer mehr Verbraucher bekommen so die Möglichkeit, von jedem erdenklichen Ort aus auf das mobile Internet zuzugreifen – sei es im Zug, um morgens zu arbeiten, oder abends in der örtlichen Kneipe. Dies bietet Marken die Möglichkeit, ihre Kunden jederzeit und an jedem Ort über eine fast unbegrenzte Anzahl von Kontaktpunkten zu erreichen und sorgfältig gestaltete und kontextbezogene Customer Journeys anzubieten. Hierzu müssen sie jedoch in der Lage sein, ihre Nachrichten an die verschiedenen Standorte anzupassen, um sie kontextuell relevant und ansprechend zu gestalten.

Den mobilen Standort erfahren

In die mobilen Geräte integrierte Geolocation-Tools werden jedoch häufig vom Nutzer ausgeschaltet. Die Gründe hierfür sind verschieden: Die einen wollen nicht getrackt werden, andere möchten Energie sparen. IP-Geolocation umgeht dies, indem es den mobilen WLAN-Verkehr auf Stadt- oder Postleitzahlenebene anspricht. Ein Opt-in ist hierfür nicht erforderlich. So kann der Standort des Geräts genau genug bestimmt werden, um ihn mit zusätzlichen Informationen wie Store-Locations oder Wetterdaten zu kombinieren und so relevante Nachrichten zu versenden.

Für Marketer ist es riskant, mobile Geräte in einer einzigen Kategorie zusammenzufassen, da die Medienkonsumgewohnheiten zwischen Gerätetypen erheblich variieren. So kann es sein, dass ein User Urlaubsziele auf seinem mobilen Gerät recherchiert, bevor er über einen Laptop oder PC bucht, oder nach einem TV-Spot nach weiteren Informationen auf einem Smartphone sucht.

Das Gerät in der Customer Journey

Verschiedene Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Tablets eher für Recherchen und Vorausplanung eingesetzt werden, während Smartphones dazu dienen, Informationen zu finden, die sofort benötigt werden, um einen unmittelbaren Bedarf zu decken. Zudem werden Smartphones – obwohl sie noch nicht das beliebteste Gerät für das Online-Shopping sind – schon häufig für spontane Einkäufe verwendet, besonders wenn die User unterwegs sind. Marketingverantwortliche sollten also immer bedenken, dass die Verbraucher von einem Bildschirm zum anderen wechseln, je nachdem, welcher für ihre aktuelle Situation und Position in der Customer Journey am besten ist.

Mobile Nutzer erwarten sofortige Ergebnisse von ihren Geräten und warten nicht darauf, dass Inhalte geladen werden. Dies macht es für Vermarkter wichtig, Verbindungseigenschaften wie Geschwindigkeit und Anbieter zu bestimmen, sodass sie Inhalte liefern können, die für die spezifische Situation des Benutzers geeignet sind. Die Priorisierung der Kundenerfahrung bedeutet auch, dass zeitaufwändige Opt-in-Prozesse vermieden werden und der Datenschutz für die Verbraucher gewahrt bleibt, indem sichergestellt wird, dass keine der erfassten Daten persönlich identifizierbar sind. Technologien wie IP-Geotargeting ermöglichen die vollständige Personalisierung von Inhalten, indem sie auf alle diese Anforderungen eine Antwort haben.

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Ressort: Marketing, Location Based Services
Maximilian Feigl

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