21.08.2017 - 11:12

Die meistgenutzten Kommunikationskanäle der Deutschen

Von E-Mail über Facebook bis Twitter gibt es eine Vielzahl an Kanälen, über die die Deutschen miteinander kommunizieren. Doch nicht alle sind gleich beliebt. Eine Studie zeigt nun, welche Kanäle die Bundesbürger bevorzugen.

Verbrauchern bietet sich eine schier endlose Reihe an Möglichkeiten, sich anderen mitzuteilen. Ganz vorne dabei die E-Mail, die 94 Prozent der Deutschen kennen und nutzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Cashback-Portals Opens external link in new windowShoop.de. Doch auch YouTube erfreut sich hierzulande großer Beliebtheit. Immerhin fast drei von Vier (74 Prozent) kennen und nutzen das Videoportal. Auf Platz drei der genutzten Kommunikationsmöglichkeiten liegt WhatsApp (72 Prozent) knapp vor der SMS (71 Prozent) aber mit einem deutlichen Vorsprung zu Facebook (64 Prozent) und dem dazugehörigen Messenger (45 Prozent). Andere Kommunikations-Kanäle wie Pinterest (16 Prozent), Snapchat (12 Prozent), iMessage (10 Prozent) oder Tumblr (6 Prozent) sind dagegen weniger bekannt und genutzt.

Ranking der Kommunikationskanäle (gesamt):

  1. E-Mail (93 Prozent)
  2. YouTube (74 Prozent)
  3. WhatsApp (72 Prozent)
  4. SMS (71 Prozent)
  5. Facebook (64 Prozent)
  6. Facebook Messenger (45 Prozent)
  7. Skype (36 Prozent)
  8. Google+ (31 Prozent)
  9. Foren (28 Prozent)
  10. Twitter (20 Prozent)

Generationsunterschiede

WhatsApp wird nicht nur von vielen genutzt, es schlägt auch eine Kommunikationsbrücke zwischen den Generationen - egal ob bei den 14 bis 17-Jährigen (96 Prozent), den 30 bis 39-Jährigen (83 Prozent) bis hin zu den 60 bis 69-Jährigen (57 Prozent). Anders sieht es da schon bei anderen Social-Media-Kanälen aus. Mehr als neun von zehn (93 Prozent) der 18 bis 29-Jährigen und 71 Prozent der 30 bis 39-Jährigen kennen und nutzen Facebook. Das trifft aber nur auf 57 Prozent der 14 bis 17-Jährigen zu. Bei dieser Zielgruppe ist dagegen Instagram ganz weit vorne: Mehr als vier von fünf der jungen Erwachsenen (83 Prozent) kennen und nutzen das Online-Portal. Bei den 18 bis 29-Jährigen sind es dagegen 57 Prozent, bei den 30 bis 39-Jährigen sogar nur 27 Prozent.

Mehr WhatsApp, weniger Facebook

Während die Nutzung von WhatsApp (36 Prozent) und der E-Mail (28 Prozent) weiter zunimmt, haben 46 Prozent der deutschen Instagram-Nutzer in den vergangenen 12 Monaten komplett aufgehört, die Plattform zu nutzen. Ähnliches gilt für die Nutzer von Twitter (51 Prozent) und Snapchat (50 Prozent). Auch Facebook hat fast ein Viertel (22 Prozent) der aktiven Nutzer den Rücken gekehrt.

Das Smartphone ist zu einem liebgewonnenen Begleiter im Alltag geworden. So vertreibt sich die Hälfte (50 Prozent) der Deutschen mit dem Gerät die Wartezeit an der Haltestelle. Aber völlig der digitalen Kommunikation wollen sich die Deutschen nicht hingeben - im Gegenteil. Auch wenn mehr als jeder Zweite (56 Prozent) auch im Urlaub seine E-Mails checkt, fühlen sich 45 Prozent durch die ständige Erreichbarkeit gestresst. 36 Prozent der Deutschen sagen sogar, dass sie ihr Privatleben beeinflusst. Außerdem sind 52 Prozent der Deutschen der Meinung, dass Freundschaften durch Social-Media-Kanäle oberflächlicher geworden sind. Das ist vielleicht auch der Grund, dass mehr als drei von Vier (76 Prozent) sagen, dass sie ihre richtig guten Freunde nur in der Realität haben. Daher bevorzugen sie es auch, ihrem Gesprächspartner lieber direkt gegenüber zu sitzen (73 Prozent), wichtige Themen besser in einem persönlichen Gespräch zu klären (81 Prozent), oder sie rufen eher an, als eine Nachricht zu schreiben (43 Prozent). Oder sie lassen das Smartphone einfach mal in der Tasche - vor allem bei einem Treffen mit guten Freunden (81 Prozent). Und nur jeder Achte (12 Prozent) würde wirklich alles stehen und liegen lassen, wenn das Telefon klingelt.

posten in:


Ressort: Mobile, Studie
Maximilian Feigl

,,

Kompendium Location Technologies and Services

Eine Übersicht über aktuelle Technologien, Marketingstrategien und Servicelösungen in der Verbindung von realer und Online-Welt. Mit dabei sind Unternehmen wie CCV, Cinram, Coca Cola, Epson, Ingram Micro, LANCOM Systems, Osram und PAYBACK.
Opens external link in new window...mehr


Nächste Veranstaltungen

Keine Artikel in dieser Ansicht.