16.05.2017 - 12:59

Burger King und McDonald‘s gehen neue Wege auf dem Smartphone

Während sich McDonald’s AR und VR widmet, arbeitet Burger King an einer flächendeckenden Mobile Payment Lösung. Die amerikanischen Burgerbräter machen so vor, wie sich das Smartphone in die Unternehmensstrategie einbinden lässt.

Die App von McDonald’s wird schon seit vielen Jahren als Marketing-Tool benutzt, auch in Deutschland. Besonders beliebt ist dabei etwa die Möglichkeit, sich Coupons zusammenzustellen und sie einzulösen. Nun hat sich die Fastfood-Kette dazu entschlossen, neue Wege zu gehen und die Interaktivität zu betonen. Mittel der Wahl hierfür sind Virtual und Augmented Reality.

Augmented Reality zum Burger

Ein erster Schritt hierzu waren die im vergangenen Jahr verwendeten Happy Meal Boxen, die die Kunden in ein VR-Headset für ihr Smartphone umbauen konnten. In Schweden wiederum stellte McDonald’s nun BeatQuiz vor, ein Spiel, das sich auf AR stützt. Über die App können die Nutzer mit der Musik im Restaurant interagieren, während sie dort essen. Sie stellt dem User automatisch Multiple-Choice-Fragen, die auf der Musik basieren, die gerade im Restaurant gespielt wird. Auf diese Art herausgefunden werden, was die Verbraucher mögen und was nicht. Das Spiel ist in die iOS- und Android-App der Fastfood-Kette integriert. Nebenbei ist das Spiel eine nette Erinnerung daran, dass sich die Erweiterung der Realität nicht nur im Sichtfeld des Nutzers abspielen kann.

Mobil bestellen und bezahlen

Auch in Sachen Mobile Payment arbeitet McDonald’s weiter, hier kommt Erzrivale Burger King jedoch schneller voran. Bereits seit Dezember testet Burger King in Miami ein System für mobile bestellen und bezahlen. Und das mit so viel Erfolg, dass über einen Rollout in den ganzen USA nachgedacht wird, so Jose Cil, President von Burger King, gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dies soll bereits in den nächsten Monaten geschehen. Bei McDonald’s soll man hingegen erst Ende 2017 so weit sein.

Liefern in Deutschland

In Deutschland hingegen fokussieren sich die amerikanischen Burgerbräter hingegen auf das Geschäft mit der Lieferung nach Hause. Lange hatte sowohl Burger King als auch McDonald’s diese ignoriert, während immer mehr Restaurants mit Hilfe von Lieferando, Lieferheld oder anderen zu den Kunden nach Hause kommen. Nach ersten Testphasen sind jedoch auch die Fastfood-Riesen bereit, hier die nächsten Schritte zu machen.

So gab Burger King erst vor kurzem bekannt, seine Zusammenarbeit mit Lieferando auszuweiten. Nachdem Anfang des Jahres ein Pilotprojekt in neun deutschen Städten gestartet war, werde die Zusammenarbeit nun auf 50 deutsche Städte ausgeweitet. Seit dem Start hat Burger King seinen Lieferservice bereits auf mehr als 100 Restaurants deutschlandweit ausgebaut. Ende 2017 soll das Angebot 200 Restaurants umfassen.

McDonald’s hingegen setzt auf eine Zusammenarbeit mit Foodora. Nach diversen Tests sollen bis Ende 2017 ebenfalls 200 Restaurants den Lieferservice McDelivery anbieten. Durch diese Kooperation müssen die Franchise-Nehmer von McDonald’s keine eigenen Kapazitäten für die Lieferung aufbauen, da alles vom Logistik-Partner Foodora erledigt werde. Burger King stellt die Fahrer für seinen Lieferservice selbst.

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Ressort: Marketing, M-Payment
Maximilian Feigl

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