15.05.2018 - 11:02

BMW geht per Blockchain gegen falsche Kilometerstände vor

Bei Leasingfahrzeugen will BMW die Erfassung der gefahrenen Kilometer in der Blockchain testen, so soll falschen Kilometerständen begegnet werden. Als Partner hat sich der Autobauer hierfür das Start-up DOVU mit ins Boot geholt.

Werden Daten in eine Blockchain geschrieben, können diese im Nachhinein nicht mehr geändert und somit auch nicht manipuliert werden. Wad die Technologie, die Kryptowährungen ermöglicht, für alle Anwendungen interessant macht, die unveränderliche Daten benötigen. Bei BMW sollen die aufgezeichneten Daten dabei helfen nachzuvollziehen, wie die Leasingfahrzeuge genutzt werden und welche Auswirkungen die Nutzung hat.

Bei dem nun gestarteten Pilotprogramm, müssen die Fahrer der geleasten oder geliehenen Fahrzeuge wöchentlich ihren Kilometerstand protokollieren. Anschließend wird er in der DOVU-Blockchain gespeichert. DOVU-Projektleiter Alex Morris erklärte gegenüber Opens external link in new windowCoinDesk: „Was wir tun, ist, dass wir im Wesentlichen versuchen, diese Kreislaufwirtschaft auf der DOVU-Plattform aufzubauen. Fahrer können Token verdienen, aber auf der ganzen Linie können sie auch Token für Dienstleistungen ausgeben - zum Beispiel können sie über das DOVU-Ökosystem Ersatzreifen oder ähnliches bekommen. Der Partner, in diesem Fall BMW, definiert die Kategorisierung der Belohnung und das ist in einem intelligenten Vertrag definiert. Solange die Parameter für den Smart-Vertrag erfüllt sind, erhalten sie Token.“

posten in:


Ressort: Business Solutions, Firmennews
Maximilian Feigl

,,

Kompendium Location Technologies and Services

Eine Übersicht über aktuelle Technologien, Marketingstrategien und Servicelösungen in der Verbindung von realer und Online-Welt. Mit dabei sind Unternehmen wie CCV, Cinram, Coca Cola, Epson, Ingram Micro, LANCOM Systems, Osram und PAYBACK.
Opens external link in new window...mehr

GFM Nachrichten ePaper

GFM Nachrichten ePaper