16.05.2018 - 09:37

2,3 Sekunden, dann wird die Anzeige übersprungen

Skippable Ads, also Anzeigen, die übersprungen werden können, werden von deutschen Usern im Schnitt nur 2,3 Sekunden lang gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt Magna, eine Unit der IPG Mediabrands, in einer internationalen Studie.

In Deutschland liegt der Studie "Skipping Around the World" zufolge die Rate derjenigen, die Anzeigen überspringen, bei 50 Prozent. In Großbritannien (52 Prozent) oder Kanada (52 Prozent) sind die Zahlen ähnlich, in den USA wiederum etwas höher (57 Prozent). Das Skipping-Verhalten hängt dabei von Parametern wie Storytelling, Markenrelevanz und unterhaltsamen Elementen der Werbung ab, in Deutschland liegt der Schnitt bei 2,3 Sekunden. Das Problem dabei: Viele Nutzer beschreiben das Überspringen als verankertes Verhalten (in Deutschland 60 Prozent). Somit kann eine Anzeige noch so unterhaltsam oder Relevant sein, sie wird trotzdem übersprungen.

Trotzdem bleiben auch übersprungene Anzeigen nicht ohne Wirkung. So konnten sich 27 Prozent der befragten Ad-Skipper an eine Marke erinnern. Zudem sehen Nutzer, die eine Werbung freiwillig komplett ansehen, die betroffene Marke deutlich positiver als diejenigen, die gezwungen werden, eine nicht überspringbare Anzeige anzuschauen.

Für die Studie wurde das Verhalten von 20.000 Verbrauchern aus zehn Ländern untersucht. Die Teilnehmer hatten in einer Youtube nachempfundenen Videoplattform die Auswahl aus mehreren Inhalten, die ihren Interessen entsprachen. Die dabei verwendeten Werbeanzeigen waren reale Beispiele unterschiedlicher Branchen aus den einzelnen Ländern. Das Verhalten der Nutzer wurde dabei verfolgt, eine Umfrage zur Medienerfahrung schloss sich an.

Das gelesene Thema hat sie interessiert? Dann...

/div>

posten in:


Ressort: M-Advertising, Studie
Maximilian Feigl