Programmatic Advertising: Samsung ist klarer Spitzenreiter

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Samsung führt in Sachen Programmatic Advertising deutlich. Einer Studie des Marketing Intelligence-Unternehmens MiQ zufolge wird über die Hälfte des Inventars über die Geräte der Koreaner ausgespielt.

Programmatic Advertising

In der Untersuchung zeigen die User klare Gerätepräferenzen innerhalb einer Woche: So sind am Wochenende 6,3 Prozent mehr Unique User im Mobile-Bereich zu erreichen als an Wochentagen. Zudem hat Mobile am Samstag (52 Prozent) und Montag (50 Prozent) deutlich mehr Unique User als Desktop (44 bzw. 46 Prozent). An den anderen Wochentagen liegt jedoch der Desktop vorne, teilweise mit sehr großem Abstand. Der Anteil der Tablet-User bewegt sich die ganze Woche über konstant bei drei bis vier Prozent. Zudem zeigt die Studie auf, dass Mobile-Nutzer bestimmte Tageszeiten bevorzugen.  Von 13:00 bis 23:00 Uhr steigt ihr Anteil von 43 Prozent auf 57 Prozent.

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Trotzdem sind Mobile User für das Marketing meist wertvoller als die Nutzer vor dem Desktop. Die Conversion Rate (CVR) und Erreichbarkeit im mobilen Bereich ist dank programmatischer Werbung, die nur an hochrelevante Nutzer ausgespielt wird, deutlich höher. Spitzenreite sind dabei die Browser Safari mit einer CVR von 21 Prozent und der Samsung-Browser, bei dem die CVR sogar bei 30 Prozent liegt.

„Ein wichtiger Trend ist es, dass Marken und Agenturen Werbeausspielungen an das Nutzerverhalten stärker anpassen“, erklärt Jens Oberbeck, VP Commercial DACH bei MiQ. „So priorisieren wir die Kanäle Desktop und Mobile abhängig vom Wochentag: Unter der Woche erreichen wir Nutzer immer noch erfolgreich über Desktopanzeigen. Da viele Leute am Wochenende frei haben und sich eher ihrem Smartphone als ihrem PC widmen, ist die Performance über Mobile am Wochenende besser als auf dem Desktop. Und: Da Menschen am Wochenende mehr Zeit haben und entspannter sind, reagieren sie am Wochenende eher auf Werbereize.“

Samsung dominiert Programmatic Advertising

Aber nicht nur bei der Conversion Rate hat Samsung die Nase vorne. Im mobilen Bereich des Programmatic Advertisings wird am häufigsten auf Samsung-Geräte ausgespielt, da Samsung innerhalb Deutschlands über den höchsten Marktanteil verfügt. Gut 23 Prozent der hierzulande im zweiten Quartal verkauften Smartphones stammen von den Koreanern, die Top-Mobilgeräte für die Ausspielung von Programmatic Advertising sind das Samsung Galaxy S7, S8, A5 und S9. Insgesamt landen rund 52 Prozent des ausgespielten Programmatic Advertising auf Samsung-Geräten. Gleichzeitig erschwert die cookielose Umgebung von Hauptkonkurrent Apple Performancemessungen, weshalb andere Devicehersteller bevorzugt werden, so die MiQ-Studie.

Beim internationalen Vergleich der genutzten Formate zeigt sich innerhalb Deutschlands ein starker Anstieg von Native- und Video-Formaten. Zudem ist die Auslieferung von Programmatic Advertising in Open Auction im Gegensatz zu Kanada und Großbritannien sehr stark.

„Im Videobereich sehen wir einen klaren Trend: Werbungtreibende erstellen ihre Werbespots nicht mehr in erster Linie für das Fernsehen, sondern beziehen alle digitalen Kanäle in den Produktionsprozess ein“, so
Oberbeck. „Das ist eine positive Entwicklung: Marken sollten stärker auf den Aufbau der Brand Awareness über Video setzen, und das auf allen geeigneten Kanälen. Schließlich haben Videoformate ihre Wirksamkeit jahrelang in der TV-Werbung bewiesen. Aber im Digitalen Advertising sind der US- und UK-Markt dem deutschen Markt noch um einige Zeit voraus.“

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