Jeder zweite Europäer bevorzugt Shopping im Ladengeschäft

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Der Einzelhandel erlebt eine Renaissance, in der Verbraucher nach Multi-Channel-Shopping-Erlebnissen suchen, die die Offline- und Online-Welt miteinander verbinden. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Blis-Report.

Multi-Channel Shopping in der Stadt

In der Studie „The Real Retail Story: Evolving shopper behaviour in EMEA“ fand der Smart-Plattform-Anbieter Blis heraus, dass 60 Prozent der Käufer in EMEA das Internet zur Produktrecherche nutzen, die endgültigen Einkäufe aber im realen Geschäft erledigen – 52 Prozent der deutschen Käufer handeln ebenso. Während die Produktrecherche für viele wichtig ist, bleibt der Impulskauf weiterhin beliebt. In der Befragung gibt mehr als die Hälfte der Impulskäufer (Deutschland: 42 Prozent) an, dass sie von mobilen Anzeigen in ein Ladengeschäft geführt wurden, 89 Prozent von ihnen (Deutschland: 88 Prozent) haben aufgrund der Anzeige das jeweilige Produkt auch gekauft.

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Sehnsucht nach realen Shopping-Erlebnissen

Diane Perlman, CMO bei Blis, erklärt: „Den Schlagzeilen zum Bedeutungsverlust der Einkaufsmeile zum Trotz freuen wir uns, dass sich über die Hälfte der Verbraucher weiterhin nach einem Shopping-Erlebnis im realen Ladengeschäft sehnt – sie wollen die Produkte, die sie kaufen, berühren und fühlen. In einer neuen Ära des Einzelhandels tragen intelligente Umgebungsdienste – gestützt durch Standortdaten –  ganz wesentlich zur Gewinnung von Kunden bei, während diese shoppen. Marken können so besser verstehen, was Menschen tatsächlich bewegt. Marketingspezialisten sollten dieses Instrument nutzen, um insbesondere Impulskäufer anzusprechen, von denen die Mehrheit direkt von Werbeanzeigen beeinflusst wird und dann im Ladengeschäft einkauft.“

Weitere Erkenntnisse zeigen, wie die digitalen Trends die Ansprüche der Verbraucher an die Nutzererfahrung und Einkaufsmöglichkeiten verändern. 63 Prozent aller EMEA-Befragten (Deutschland: 57 Prozent) nutzen ihr Smartphone beim Shoppen, bei den 25 bis 34-Jährigen sind es sogar 80 Prozent. Viele wünschen sich außerdem, dass Ladengeschäfte selbst digitaler werden. In Deutschland sagen 29 Prozent der Befragten, sie würden es gut finden, wenn Geschäfte wie Websites kategorisiert wären (EMEA: 34 Prozent), 26 Prozent (EMEA: 32 Prozent) befürworten Self-Checkout Kassen für ein schnelleres Bezahlen und weitere 24 Prozent (EMEA: 34 Prozent) sehen sich bei In-Store Käufen ermutigt, wenn visuelle KI- oder digitale Probier-Funktionen zur Verfügung stehen, die das Einkaufserlebnis steigern. Dort, wo die Gewohnheiten beim Offline- und Online-Shopping ineinander übergehen, sollten Marken ein neues hybrides Multi-Channel Shopping-Erlebnis ermöglichen.

Multi-Channel Shopping ein Muss

„Für ein personalisierteres und nahtloses Einkaufserlebnis ist der Technologieneinsatz für Einzelhändler ganz offensichtlich ein Muss, um dem Wettbewerb voraus zu sein. Noch bedeutender ist die Nutzung von Technologie allerdings, wenn es darum geht, die Verbraucher in die Geschäfte zu lotsen. Die Bedeutung von Daten haben Einzelhändler weithin erkannt – intelligente Umgebungsdienste werden ihnen letztlich die notwendigen Erkenntnisse liefern, um die richtige Botschaft zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Verbraucher zu richten. Durch die Nutzung solcher Erkenntnisse können Einzelhändler ihre Reichweite erhöhen und Käufer mit relevanten Nachrichten in die Ladengeschäfte führen“, sagt Charlie Smith, Managing Director Europe, Blis.

Über die Studie

Blis und Sapio Research haben mehrere tausend Verbraucher (Deutschland: 1.007; UK: 1.057; Italien: 1.062; Niederlande: 508; UAE: 1.047) in der EMEA-Region befragt und die gesammelten Daten nach Alter und Geschlecht abgeglichen, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen. In vier Abschnitten geht der Report auf wichtige Verbrauchertrends ein, darunter a) versierte Käufer und Schnäppchenjäger, b) wo digitale und reale Welt aufeinander treffen, c) die Kraft des Impulses, d) der Kaufabschluss.

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