Instagram treibt Online-Verkauf von Adidas an

Adidas und 19 weitere Marken testen seit einiger Zeit das Instagram Checkout-Feature, mit dem Nutzer direkt über die App der Bilderplattform shoppen können. Dies hat die Onlineverkäufe von Adidas deutlich gesteigert.

Offiziell angekündigt wurde Instagram Checkout erst im März 2019, doch ausgewählte Marken konnten die Beta-Version des Features schon länger nutzen – und das mit bemerkenswerten Erfolg. Adidas-CEO Kasper Rorsted berichtet zum Beispiel, dass die Onlineverkäufe des Sportartikelherstellers in den ersten drei Monaten 2019 im Jahresvergleich um 40 Prozent zunahmen. Im letzten Quartal 2018 wuchs das Onlinesegment hingegen nur um 24 Prozent, so digiday.com.

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„Es gibt keinen Zweifel, dass Instagram sich im ersten Quartal positiv auf unser Online-Geschäft ausgewirkt hat“, erklärte Rorsted gegenüber  Analysten im März. „Produktneueinführungen und das Checkout-Tool von Instagram waren die beiden wichtigsten Dinge für unser Online-Vertriebsgeschäft im ersten Quartal.“ Dabei schaffte es Adidas auch, eine Synergie zwischen beiden Faktoren zu erzeugen: So verkaufte sich die Futurecraft-Kollektion besonders gut auf Instagram, da sie auf die Anforderungen der Plattform zugeschnitten wurde.

Mit der Checkout-Funktion werden Fans nicht mehr zu einer Popup-Version der Website einer Marke weitergeleitet, um etwas zu kaufen. Stattdessen können sie direkt in der App shoppen. Das soll die User dazu inspirieren, mehr einzukaufen. Gleichzeitig werden Einkäufe weniger oft abgebrochen, da die App nicht mehr verlassen wird.

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