Einzelhandelsumsatz wird immer digitaler

Der Anteil von Online am Umsatz des deutschen Handels erhöht sich weiter. So wurden vergangenes Jahr 53,3 Milliarden Euro im E-Commerce umgesetzt. Allerdings sind einige Branchen von dieser fortschreitenden Verlagerung ins Internet noch kaum betroffen.

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Auf die Modewelt trifft das nicht zu: Hier wuchsen die Online-Ausgaben für Fashion und Accessoires um 8,1 Prozent. Gleichzeitig verzeichneten die stationären Bekleidungshändler ein Minus von 3,1 Prozent, so der  „Online-Monitor 2019“ des Handelsverbands Deutschland (HDE).

„Diese Entwicklung setzt die Fachhändler mit ihren Bekleidungsgeschäften vor Ort noch weiter unter Druck. Das trifft vor allem den Handelsstandort Innenstadt. Denn der Bekleidungshandel ist eine der Schlüsselbranchen für vitale Stadtzentren“, sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des HDE. Noch höher als im Bereich Mode ist der Onlineanteil nur noch im Segment CE/Elektro (31 Prozent). Dagegen findet das Geschäft mit Heimwerken und Garten sowie FMCG weiterhoin fast ausschließlich offline statt.

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