Edding stellt digitalen und unsichtbaren Code auf Papier vor

Der „edding Code“  verbindet mit leitfähiger Tinte Papier und Display und bietet so neue Möglichkeiten, die Sicherheit und Echtheit von Dokumenten und Produkten zu garantieren. Scanner können den Code lesen, für das Auge ist er aber unsichtbar.

Mithilfe eines Smartphones kann der edding Code ausgelesen und die Echtheit eines Dokuments oder Markenartikels geprüft werden. Der Code wird mittels leitfähiger Tinte, die digital lesbar ist, auf Papier oder Verpackungen gedruckt. Bild: obs/Edding International GmbH/Edding Tech Solutions

Die Technologie hierfür wurde vom Start-Up Prismade Labs in Chemnitz entwickelt, das seit Mai 2018 zur Hälfte zum Edding-Konzern gehört. Zum Einsatz kommt leitfähige Tinte, die als digital lesbarer, aber optisch unsichtbarer Code auf Papier, Verpackungen oder Label gedruckt wird. Mit einem Smartphone bzw. kapazitivem Display lässt sich der Code auslesen.

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Damit findet der Code bei der Verifizierung der Echtheit von Markenprodukten und der Dokumentensicherheit Verwendung. Ein weiteres Nutzungsfeld stellen interaktive Verpackungen dar, denn durch den Code können beliebige Informationen aktiviert werden, die eine Interaktion zwischen Hersteller und Verbraucher ermöglichen.

Eigenes Start-Up gegründet: Edding Tech Solutions

Um die Entwicklung und Forschung sowie den internationalen Vertrieb von „edding Code“ und anderer digitaler Lösungen zu beschleunigen, wurde ein eigenes Start-Up gegründet – die Edding Tech Solutions GmbH, eine Tochtergesellschaft der Edding International GmbH mit Sitz in München. „Mit der Edding Tech Solutions und ihren Innovationen werden wir ganz neue Geschäftsfelder und Kundengruppen erschließen und gleichzeitig unsere Marke vor dem Hintergrund der Digitalisierung stärken“, erläutert Thorsten Streppelhoff, als Vertriebsvorstand der Edding AG verantwortlich für den Aufbau der neuen Geschäftsfelder.