Deutschland bei Digitalisierung nur Durchschnitt

Der Grad der Digitalisierung variiert in den Mitgliedstaaten der EU stark – und doch ist Deutschland im EU-Vergleich hier nur Mittelmaß. Das zeigt der Digital Economy and Society Index (DESI) der EU-Kommission.

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An der Spitze des Index liegen Finnland (69,9), Schweden (69,5), die Niederlande (68,9) und Dänemark (68,8). Schlusslichter sind Griechenland (38,0), Rumänien (36,5) und Bulgarien (36,2). Durch den Einsatz digitaler Technologien können Unternehmen und Staat effizienter arbeiten und Kosten senken. Der DESI-Index wird von der EU-Kommission seit 2014 jährlich veröffentlicht.

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Das mittelmäßige Ergebnis Deutschlands (54,4) kommt unter anderem durch das schlechte Abschneiden in der Dimension „Öffentliche Dienste“ zustande. Hierbei wird der Fortschritt der Länder im Bereich E-Government und E-Health gemessen. In diesem Bereich liegt Deutschland weit abgeschlagen auf dem fünftletzten Platz. Und auch bei den weiteren Dimensionen (Ausbau des Breitbandinternets, der Internetnutzung und dem Digitalisierungsgrad der Wirtschaft) erreicht Deutschland jeweils ebenfalls nur mittelmäßige Ergebnisse.

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