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Mittwoch, 21. Juli 2010Studie: Internet hat Zeitungswerbung eingeholt
Nach einer Studie von ZenithOptimedia werden die Unternehmen für Internet-Werbung etwa genauso viel Geld ausgeben wie für Zeitungswerbung. Die weltweiten Ausgaben sollen von 54,2 Milliarden US-Dollar in 2009 auf 82,7 Milliarden US-Dollar in 2012 steigen. Der Umfang der Zeitungswerbung dagegen wird sindken, von 98 Milliarden auf 92,8 Milliarden US-Dollar.
Damit würde das Internet im Jahr 2012 einen Anteil von 17,1 Prozent des Werbebudgets erhalten. Zeitungen würden mit 19,2 Prozent einen nur geringfügig stärkeren Anteil aufweisen. Im Jahr 2009 war der Abstand zwischen 12,7 Prozent für das Internet und 23 Prozent für Zeitungen noch sehr viel größer. "Wir erleben eine deutliche Verschiebung der Budgets von Print zu Online", so äußerte sich die Deutschland- Chefin von ZenithOptimedia, Nicole Prüsse, gegenüber der Financial Times Deutschland. Über 50 Prozent des Budgets im Internet entfallen dabei auf Suchmaschinen-Marketing, also auf die bevorzugten Platzierungen von Suchbegriffen. Danach folgen Werbeflächen auf Webseiten mit 30 Prozent. Das schnellste Wachstum weist derzeit der Bereich Social Media auf. Allein in den USA soll bis 2012 eine jährliche Steigerung des Werbeaufkommens von gut 30 Prozent stattfinden. Dann wird der Anteil der Werbung in Social Media auf 8 Prozent kommen. Insgesamt schätzt die Agentur das Wachstum des weltweiten Werbemarkts um 3,5 Prozent, der deutsche Markt soll um 2 Prozent wachsen. Das Fernsehen nimmt dabei noch immer die Spitzenposition von gut 40 Prozent ein. |
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