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Mittwoch, 21. Juli 2010Microsofts Bing will Anzeigenklicks besser vorhersagen
Die Suchmaschine von Microsoft tendiert dazu, weniger Anzeigen neben den Suchergebnissen zu platzieren als die Konkurrenz. Laut den Angaben des Konzerns werden dabei neuartige Techniken aus künstlicher Intelligenz eingesetzt, mit denen stets nur die relevantesten Anzeigen ausgeliefert werden.
Das System heißt "AdPredictor" und soll demnächst in einem noch breiteren Umfeld getestet werden als zuvor. Yahoo stellt derzeit seine Suchmaschine auf Bing um. Zu diesem Anlass haben die Forscher von Microsoft einige Geheimnisse der Algorithmen gelüftet, mit denen die Nutzer von Bing und die werbetreibende Industrie ihr Ziel besser erreichen würden als bei der Konkurrenz. Laut der Online-Ausgabe der Technology Review nutzt Bing eine Software aus dem Bereich des maschinellen Lernens. Sie basiert auf Bayessischen Modellen, die den Algorithmen helfen, ständig frische Daten zur Kalkulation der Wahscheinlichkeit eines Ereignisses - im Fall von Bing eines Werbeklicks - zu integrieren. AdPredictor analysiert auf diese Weise, wie oft eine Anzeige geklickt wird, was auch unter verschiedenen Bedingungen erfolgen kann. Damit kann die künstliche Intelligenz Anzeigen auf Tageszeit, Ort der Suche oder konkrete Platzierungen abstimmen. Tags für diesen Artikel: |
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