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Mittwoch, 21. Juli 2010Apple hält seine Spitzenposition
Nach Börsenwert sind Apple und Microsoft bereits auf Augenhöhe. Am Donnerstag, wenn Microsoft seine Zahlen vorlegt, wird sich zeigen, ob dies auch beim Umsatz der Fall ist. Apple profitiert vom neuen iPhone 4 und noch mehr von der Innovation iPad und das zeigt sich an der Börse und im Handel. Der Umsatz hat sich um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal von 9,73 Milliarden auf 15,7 Milliarden US-Dollar verbessert. Das entspricht einem Nettogewinn von 78 Prozent mit einem Anstieg von 1,83 Milliarden auf 3,25 Milliarden US-Dollar. Nur die Bruttogewinnspanne hat dezent abgenommen, von 40,9 auf 31,9 Prozent.
Der wichtigste Treiber ist die Markteinführung des iPad: 3,2 Millionen Stück wurden im Quartal verkauft. Es muss sich allerdings noch zeigen, ob dieses Gerät mit der Profitabilität anderer aus dem Hause Apple mithalten kann. Das iPhone bringt einen Absatz von 8,4 Millionen Geräten ein im Vergleich zu 5,2 Millionen im Vorjahresquartal. Da kann sich Apple vermutlich auch die Gratis-Schutzhüllen für 175 Millionen US-Dollar leisten, was sich derzeit jedoch noch nicht in der Bilanz niederschlagen wird. Vorteilhaft ist auch, dass der Erfolg des iPad keine Kannibalisierungstendenzen auf das alte Kerngeschäft zeigt. Apple verkaufte fast 3,5 Millionen Rechner, ein gutes Drittel mehr als im Vergleichszeitraum. Davon entfallen 2,47 Millionen Exemplare auf Laptops. Die Nachfrage nach iPods lässt weiter nach, dennoch hat Apple im dritten Quartal immerhin noch 9,4 Millionen Player verkauft. Der Umsatz im iTunes Store ist dagegen gestiegen, von 958 Millionen auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Die einzige Gefahr für den Konzern besteht nach Aussagen von Analysten im Umgang mit der "Antennagate"-Affäre um die Empfangsmängel beim iPhone 4. Es wird Apple angeraten, mit weniger Hybris an die Angelegenheit heranzugehen. Tags für diesen Artikel: |
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