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Dienstag, 4. Mai 201060 Prozent in Deutschland nutzen "Apps"
Das mobile Internet wächst und Apps dienen als Schmiermittel. Profitiern soll vor allem die Geschäftsbereiche, so die Untersuchung des jährlichen "Mobile Web Watch 2010" der Accenture GmbH. Im Fokus standen Deutschland, Österreich und die Schweiz, wobei Österreich um ein drittel aktiver das mobile Internet nutzen als die Deutschen.
Allein jeder dritte Internetnutzer in Österreich geht mit dem Handy mobil ins Internet (31 Prozent), in der Schweiz jeder vierte (27 Prozent). In Deutschland ist es jeder sechste (17 Prozent). Das zeigt die Untersuchung "Mobile Web Watch 2010" des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture. "Das mobile Internet hat sich einen festen Platz im Alltag seiner Nutzer erobert und Apps ist das Schmiermittel", sagt Dr. Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications & High Tech bei Accenture. So sollen laut der Auswertung 63 Prozent der österreichischen, 70 Prozent der Schweizer und 60 Prozent der Deutschen heute bereits Apps verwenden. Bei bestimmten Online-Angeboten wie Verkehrsinformationen und Wettervorhersagen greifen die Befragten heute sogar schon eher zum Handy statt den Computer hochzufahren. Wer in Deutschland zum Beispiel mobil twittert, tut es lieber per Handy als über den PC (57 Prozent gegenüber 17 Prozent). Das Internetangebot, das von den meisten Befragten per Handy abgerufen wird, ist die E-Mail. Einen großen Teil der Verbraucher in allen drei Ländern zieht es dennoch nicht ins mobile Netz. Das Hauptargument gegen die mobile Internetnutzung lautet in allen drei Ländern: "Internetzugang über den PC reicht aus". In Deutschland gehen derzeit etwa genau soviele Menschen mit ihrem Handy ins Web wie vor einem Jahr, hochgerechnet 7,7 Millionen Personen. Die Grundgesamtheit der befragten Internetnutzer hat sich im Jahresvergleich jedoch leicht erhöht. Konstant geblieben ist auch der Anteil derjenigen, die ein internetfähiges Mobiltelefon besitzen. |
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