14.11.2013 - 14:28

Zwölf Typen von Social Media Managern

Twittern, liken, Bilder posten – nur weil jemand stark mit sozialen Medien interagiert ist er noch lange kein guter Social Media Manager. Eine Liste von zwölf Typen, von denen sich Unternehmen besser fern halten sollten.

Da Kunden immer stärker über soziale Netzwerke den Kontakt zu Unternehmen und Marken suchen, sind diese längst dazu gezwungen zu reagieren. Hierzu gehört aber mehr als die bloße Präsenz auf Facebook, Twitter und Co. Da hier Dialoge geführt werden, muss auch jemand dazu zuständig sein: der Social Media Manager.

Gleichzeitig ist Social mehr als nur ein paar Tweets und Posts. Es ist eine Strategie, die längst über Opens external link in new windowWohl und Wehe einer Firma mit entscheidet. Hier jemand Unfähigen einzusetzen wäre somit ein großer Fehler. Woran man die falschen Social Media Manager erkennt hat der Blog Opens external link in new windowspotistic.com zusammengefasst. Heraus kam eine Liste von zwölf Typen, die Unternehmen meiden sollten.

1. Der Un-Analytiker

Im Social Media Management geht es vorrangig darum, eine Community aufzubauen und Beziehungen zu pflegen. Am Ende des Tages muss aber auch klar sein, ob und wenn ja, wie eine Kampagne gewirkt hat. Wer diesen analytischen Teil der Arbeit vernachlässigt, hat den strategischen Teil seiner Arbeit übersehen.

2. Der schmierige Verkäufer

Dieser Typ des Social Media Managers hat nur seine Produkte im Kopf und versucht sie mit jedem Post und Tweet zu verkaufen. An sich ist dies auch nicht falsch, schließlich können und sollen die sozialen Kanäle auch zum Marketing verwendet werden. Ohne dahinter liegende Strategie laufen die Bemühungen aber ins leere, und wenn nur Werbung verbreitet wird, laufen auch schnell die gesammelten Follower wieder davon.

3. Der Roboter

Social Media gibt einem Unternehmen die Möglichkeit persönlich aufzutreten. Man kann dies zwar auch übertreiben, nach Art eines aufgeregten Teenagers etwa. Eine Firma sollte aber auch nicht kalt und langweilig auftreten, ohne jegliche Spur von Persönlichkeit oder Stil.

4. Der Rüpel

Charakter zeigt sich besonders daran, wie man mit Kritik umgeht. Das trifft auch auf Social Media Manager zu. Denn es kann durchaus vorkommen, dass ein Kunde einen der sozialen Kanäle nutzt, um sich zu beschweren. Reagiert man darauf mit Ausfällen oder Beleidigungen ist man nicht nur einen Kunden los, sondern gleich mehrere, denn diese Auseinandersetzung ist als Teil der Community öffentlich.

5. Der Automatisierer

Vorgänge automatisch ablaufen zu lassen kann das Arbeitspensum verkleinern und schafft Platz im Kalender für wichtige Projekte. Das gilt auch in den sozialen Medien. Der automatisierte Content sollte jedoch stets Relevanz für die Community haben und Kommentare müssen immer beachtet werden.

6. Der Fanatiker

Bei diesem Typen handelt es sich nicht selten um einen Praktikanten, was an sich schon ein Fehler wäre. Der Fanatiker zeichnet sich jedoch besonders dadurch aus, dass er die Produkte und Dienste seines Arbeitgebers abgöttisch verehrt. Für ihn geht es nur um das Liken von Kommentaren und Teilen von Inhalten. Wird er mit ernsthaften Fragen oder Kritik konfrontiert, taucht er ab.

7. Der Stalker

Auch wenn es darum geht, die Kommentare und Konversationen über das eigene Produkt zu verfolgen, sollte man dies nicht bei jeder Gelegenheit deutlich zeigen. Wenn sich der User verfolgt fühlt, wird er wegrennen.

8. Der Fragensteller

Hier handelt es sich, ähnlich wie beim Stalker, um jemanden, der bei seiner Arbeit etwas übertreibt. Natürlich ist Social Media auch für Customer Engagement da, und Fragen sind hierfür gut geeignet. Doch sollten sie niemals die Relevanz zum Produkt verlieren oder dem User auf die Nerven gehen.

9. Der Zauberer

Die Klasse der Zauberer hat einen ganz besonderen Trick auf Lager: haben sie neben der Rolle als Social Media Manager noch zu viel anderes zu tun verschwinden sie einfach aus den Netzwerken. Sie vergessen auf Posts zu antworten oder hoffen, dass Kritik im Netz einfach untergeht.

10. Der Löscher

Der Verlockung, gesagtes zu löschen, können einige nicht widerstehen. Ganz besonders, wenn die Community anders reagierte als geplant. Nur sind die Dinge nicht wieder aus dem Netz und dem Gedächtnis zu löschen. Anstatt sich zu entschuldigen so zu tun, als sei nie etwas gewesen, macht die Dinge nie besser.

11. Der Share-Enthusiast

Während man mit dem Teilen von Dingen, die im Büro vor sich gehen, dem Consumer Nähe und Persönlichkeit vermitteln kann, kann man es auch hier übertreiben. Die Inhalte sollten stets relevant bleiben. Und bevor er etwas ausplaudert, das möglicherweise einen Sturm der Entrüstung auslösen könnte, sollte der Social Media Manager besser einmal nichts posten.

12. Der Trendige

Auf Twitter entstehen immer wieder kurzlebige Trends die auch für Firmen interessant sind. Mit ihrer Hilfe lässt sich ziemlich einfach mehr Buzz erzeugen. Doch sollte man dabei sehr vorsichtig sein, denn schnell kann man als taktlos, dumm oder abgestumpft dastehen.


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Ressort: Social Media, Topnews
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