11.10.2017 - 12:10

Wieviel Zeit verbringen die Deutschen mit digitalen Kanälen?

Mehr als ein Viertel der Deutschen verbringt eine ganze Stunde des Tages und immerhin neun Prozent sogar zwei Stunden täglich mit dem Schreiben von Nachrichten aufwenden. Das ergab eine Umfrage des Cashback-Portals Shoop.de.

Gerade den Jüngeren wird nachgesagt WhatsApp und Co. sehr ausgiebig zu nutzen. Dies wird durch die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage bestätigt: stolze 40 Prozent der 14 bis 17-jährigen verbringen eine, 23 Prozent sogar zwei Stunden täglich mit Kommunikation in Textform. Bei den 18 bis 29-jährigen sind noch 29 Prozent mindestens eine Stunde täglich mit dem Schreiben von Nachrichten beschäftigt. Doch auch die 40 bis 49-jährigen scheinen den textlichen Austausch zunehmend intensiver zu betreiben – 25 Prozent von ihnen tun dies eine Stunde pro Tag.

Die Deutschen wissen gern Bescheid

41 Prozent der Bundesbürger lesen zwischen ein und zwei Stunden täglich Nachrichten. Dabei scheint der Informationsbedarf bei Jung und Alt gleichermaßen groß zu sein: bei den 18 bis 29-jährigen lesen fast ebenso viele zwischen ein und zwei Stunden täglich Nachrichten (89 Prozent), wie bei den 50 bis 59-jährigen (92 Prozent). Lifestyle-News sind dabei offenbar von besonderem Interesse, denn 88 Prozent der Deutschen lesen täglich bis zu eine Stunde lang Neuigkeiten aus dieser Rubrik. Social Media-Kanäle spielen beim Informationsbedürfnis der Deutschen eine wichtige Rolle – pro Tag surfen 69 Prozent bis zu einer Stunde pro Tag durch die verschiedenen digitalen Netzwerke. Dabei sind Männer (73 Prozent) aktiver als Frauen (64 Prozent) in sozialen Netzen unterwegs.

Oldie but Goldie

Das Telefon gehört nach wie vor zu den beliebtesten Kommunikationsmitteln der Deutschen. 94 Prozent telefonieren täglich bis zu zwei Stunden. Dabei werden die Frauen dem Ruf der Plaudertaschen gerecht, denn 96 Prozent von ihnen hängen täglich bis zu zwei Stunden am Hörer. Bei den Männern sind es aber auch immerhin noch 92 Prozent, die so lange schwatzen.

Wenn genug gequatscht wurde, finden sich die Deutschen vor dem Fernseher oder Laptop ein und widmen sich einer ihrer scheinbar liebsten Freizeitbeschäftigungen: Filme oder Serien schauen. Stolze 31 Prozent verbringen täglich zwei Stunden ihrer Zeit damit, Filme und Serien zu sehen, 18 Prozent widmen sich dieser Beschäftigung sogar drei Stunden am Tag.


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Ressort: Studie, Social Media
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""Top-Priorität oder gehyptes Phänomen: Welche Rolle spielt das Thema Mobile in den Unternehmen?"

 

Im Zuge des kommenden Internets der Dinge, in dem wir bis zum Jahr 2020 weltweit schon 50 Milliarden vernetzte Geräte erwarten, werden sich Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in vielen Industriesegmenten stark verändern.  

Christoph Bach, Head of Practice Mobile Broadband WE, Ericsson GmbH

Die Verbraucher wollen die Marke Galeria Kaufhof auf allen Kanälen erleben, ob bequem von zuhause, mobil via Smartphone oder beim Erlebniseinkauf in der City. Wer Kunden gewinnen und halten will, muss online mehr bieten als eine Desktop-Variante.  

Nina Ehrenberg, Leitung E-Commerce, Galeria Kaufhof

In Unternehmen wird sich die mobile Peripherie zum festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln. Sie besteht aus dem Zusammenspiel zwischen Technologien und konvergenten mobilen und stationären Endgeräten, wie NFC-fähige Multifunktionsgeräte.  

Roland Schweyer, Director IT Cluster & B2B, Samsung Electronic GmbH

Mobile bietet herausragende Kommunikationschancen. Um diese jedoch effektiv und effizient zu nutzen, müssen Kampagnen bereits „mobile first“, d.h. Device-gerecht gedacht und konzipiert werden. Dieser Umdenkungsprozess ist im Unternehmen angekommen.  

Uwe Storch, Head of Media, Ferrero

Smartphones sind universelle Bedien- und Anzeigegeräte, nicht nur „smarte“ Telefone. Sie werden Werkzeuge, Fernbedienungen und Steuergeräte der Zukunft. Die Industrie braucht neue Geschäftsmodelle, weil sie in der Zukunft andere Geräte verkauft.  

Klaus Liebe, Business Unit Manager, Zühlke Engineering GmbH

Das Smartphone wird ohne Zweifel bald eine zentrale Bezahlmethode sein - Chancen & Möglichkeiten sowohl für Handel wie Kunden sind zu groß! Was noch fehlt ist ein starker Standard, dem der Kunde vertraut und der vom Handel breit umgesetzt wird.  

Tobias Günther, CEO fournova Software GmbH

Mobile ist in den Unternehmen voll und ganz angekommen. So haben fast 70 Prozent aller großen Unternehmen eine BYOD-Policy oder planen eine solche innerhalb eines Jahres einzuführen. Die Vorteile sind kaum zu übersehen.  

Andreas Englisch, Produktmanager, BT (Germany) GmbH & Co. KG

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihre Markenbotschaft immer noch nicht auf den mobilen Kanal ausgerichtet. Hierbei zeigen 25 Millionen verkaufte Smartphones in diesem Jahr einen eindeutigen Wandel beim Medienkonsum auf. 

Björn Wendler, Geschäftsführer, madvertise media

Enterprise Mobility umfasst weit mehr als nur das Gerätemanagement. Es geht darum die komplette Wertschöpfungskette mobiler Daten und Prozesse zu optimieren. Diese Veränderung betrifft nicht nur die IT, sondern alle Bereich des Unternehmens.  

Kai Höhmann, Vorstand, Seven Principles AG

Wir stehen inmitten einer digitalen Revolution. Analoge Geschäftsabläufe werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig. Mobile Endgeräte werden dabei für Nutzer die Input- und Output-Schnittstelle darstellen.  

Dr. Roman Friedrich, Geschäftsführer, Booz & Company
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