03.04.2018 - 13:24

Wie Abholanlagen Click&Collect verbessern

Laut einer Studie nutzen 28 Prozent der erwachsenen Deutschen Click&Collect – und sind damit häufig unzufrieden. Abholanlagen können dafür sorgen, dass zumindest einige der von ihnen genannten Probleme erst gar nicht auftreten.

Deutschland gehört nach dem „JDA/Centiro European Customer Pulse 2017 Report“ bei Click&Collect zu den Schlusslichtern in Europa. Im Gegensatz dazu hatte in den zwölf Monaten vor Veröffentlichung der Studie bereits über die Hälfte der Briten entsprechende Services verwendet. Allerdings berichten 56 Prozent der befragten Europäer von Hindernissen im Einkaufsprozess. Sehr häufig mussten sie lange auf das Personal warten, das ihnen die bestellte Ware aushändigen sollte. Einige erhielten das falsche oder ein beschädigtes Produkt, andere wurden erst vor der Abholung darüber informiert, dass zumindest Teile ihrer Bestellung vor Ort nicht verfügbar sind.

Bei einer Umfrage des EHI wurde zudem bemängelt, dass die Mitarbeiter in der Filiale ewig brauchten, um die gewünschten Waren zu finden, und/oder kein spezieller Click&Collect-Bereich ausgewiesen wurde. Zudem ist Click&Collect in seiner herkömmlichen Form nur für Kunden interessant, die das Geschäft auch innerhalb der Öffnungszeiten erreichen können.

Personalsparend

Mit Abholanlagen können Läden ihren Service deutlich erweitern, da sie damit niemals wirklich schließen. Kunden bestellen einfach wie gewohnt über den Webshop und entnehmen ihre Ware dann aus dem ihnen zugewiesenen Fach, nachdem sie per Mail, SMS oder Messenger über deren Ankunft informiert wurden. Bei dem Angebot von Renz etwa identifizieren sich die Kunden via PIN, myRENZbox oder Kundenkarte. Da Buchhändler sicherlich andere Anforderungen haben als Baumärkte, lässt sich die Größe der jeweiligen Fächer variabel anpassen, durch eine dynamische Belegung kann auch eine größere Anzahl von Kunden problemlos versorgt werden. Die Anlage selbst ist individuell konfigurierbar und mit vorhandener Webshop-Software kompatibel. Sie deckt zusätzlich ein weiteres wichtiges Anliegen von Endverbrauchern ab: Eine einfache Rückgabemöglichkeit ist oft kaufentscheidend. Für die Retoure wird das nicht mehr gewünschte Produkt nun einfach in ein Fach gelegt und durch die wieder notwendige Authentifizierung dem entsprechenden Konsumenten zugeordnet.

Paketannahme

Die Abholanlage kann ebenfalls als Paketannahmestelle dienen, da Renz mit DHL sowie ParcelLock (DPD, GLS, Hermes) zusammenarbeitet. Zudem lassen sich natürlich auch interne Prozesse damit optimieren, um beispielsweise Produkte einfacher von Abteilung zu Abteilung oder an externe Empfänger weiterzugeben. Durch die Sicherheitsmaßnahmen der Abholanlage sind sie dabei nun auch deutlich besser vor unberechtigten Zugriffen geschützt.


Anzeige

posten in:


Ressort: Location Based Services , Commerce
von:

""Top-Priorität oder gehyptes Phänomen: Welche Rolle spielt das Thema Mobile in den Unternehmen?"

 

Im Zuge des kommenden Internets der Dinge, in dem wir bis zum Jahr 2020 weltweit schon 50 Milliarden vernetzte Geräte erwarten, werden sich Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in vielen Industriesegmenten stark verändern.  

Christoph Bach, Head of Practice Mobile Broadband WE, Ericsson GmbH

Die Verbraucher wollen die Marke Galeria Kaufhof auf allen Kanälen erleben, ob bequem von zuhause, mobil via Smartphone oder beim Erlebniseinkauf in der City. Wer Kunden gewinnen und halten will, muss online mehr bieten als eine Desktop-Variante.  

Nina Ehrenberg, Leitung E-Commerce, Galeria Kaufhof

In Unternehmen wird sich die mobile Peripherie zum festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln. Sie besteht aus dem Zusammenspiel zwischen Technologien und konvergenten mobilen und stationären Endgeräten, wie NFC-fähige Multifunktionsgeräte.  

Roland Schweyer, Director IT Cluster & B2B, Samsung Electronic GmbH

Mobile bietet herausragende Kommunikationschancen. Um diese jedoch effektiv und effizient zu nutzen, müssen Kampagnen bereits „mobile first“, d.h. Device-gerecht gedacht und konzipiert werden. Dieser Umdenkungsprozess ist im Unternehmen angekommen.  

Uwe Storch, Head of Media, Ferrero

Smartphones sind universelle Bedien- und Anzeigegeräte, nicht nur „smarte“ Telefone. Sie werden Werkzeuge, Fernbedienungen und Steuergeräte der Zukunft. Die Industrie braucht neue Geschäftsmodelle, weil sie in der Zukunft andere Geräte verkauft.  

Klaus Liebe, Business Unit Manager, Zühlke Engineering GmbH

Das Smartphone wird ohne Zweifel bald eine zentrale Bezahlmethode sein - Chancen & Möglichkeiten sowohl für Handel wie Kunden sind zu groß! Was noch fehlt ist ein starker Standard, dem der Kunde vertraut und der vom Handel breit umgesetzt wird.  

Tobias Günther, CEO fournova Software GmbH

Mobile ist in den Unternehmen voll und ganz angekommen. So haben fast 70 Prozent aller großen Unternehmen eine BYOD-Policy oder planen eine solche innerhalb eines Jahres einzuführen. Die Vorteile sind kaum zu übersehen.  

Andreas Englisch, Produktmanager, BT (Germany) GmbH & Co. KG

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihre Markenbotschaft immer noch nicht auf den mobilen Kanal ausgerichtet. Hierbei zeigen 25 Millionen verkaufte Smartphones in diesem Jahr einen eindeutigen Wandel beim Medienkonsum auf. 

Björn Wendler, Geschäftsführer, madvertise media

Enterprise Mobility umfasst weit mehr als nur das Gerätemanagement. Es geht darum die komplette Wertschöpfungskette mobiler Daten und Prozesse zu optimieren. Diese Veränderung betrifft nicht nur die IT, sondern alle Bereich des Unternehmens.  

Kai Höhmann, Vorstand, Seven Principles AG

Wir stehen inmitten einer digitalen Revolution. Analoge Geschäftsabläufe werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig. Mobile Endgeräte werden dabei für Nutzer die Input- und Output-Schnittstelle darstellen.  

Dr. Roman Friedrich, Geschäftsführer, Booz & Company
Previous
Next