23.10.2018 - 10:54

Weihnachtsgeschäft findet zu großen Teilen stationär statt

Mehr als zwei Drittel der Verbraucher (68 Prozent) wollen im stationären Handel Weihnachtsgeschenke kaufen. Zu diesem Ergebnis kommt die Deloitte Christmas Survey 2018. Internet und Mobile Commerce sorgen dabei für mehr Dynamik.

Fast 40 Prozent der Deutschen machen sich bereits im November an die Beschaffung der Geschenke. Vor dem 1. November kümmern sich schon 18 Prozent um die Präsente. 21 Prozent kaufen diese zwischen dem 1. und 15. Dezember, neun Prozent erst danach. Das Gesamtbudget bleibt für die Feiertage auf hohem Niveau: 476 Euro werden Verbraucher zu Weihnachten ausgeben – minimal weniger (-1,7 Prozent) als im Vorjahr (484 Euro). Bargeld ist nach wie vor das gebräuchlichste Zahlungsmittel, digitale Bezahlmethoden können sich noch nicht richtig durchsetzen.

Stationärer Handel noch beliebter – Mobile Commerce legt moderat zu

Das traditionelle Ladengeschäft ist 2018 die Nummer Eins für den Einkauf – wenn auch knapp. 68 Prozent der Befragten präferieren den stationären Handel. Das Netz kann seine Pole-Position von 2017 nicht halten und liegt mit 67 Prozent bei der generellen Möglichkeit der Mehrfachnennung einen Prozentpunkt hinter dem physischen Store. Die Dynamik des Mobile Commerce im Vorjahr hat sich in moderates Wachstum gewandelt – seine Popularität stieg um vier Prozentpunkte auf nunmehr 24 Prozent der Nennungen. Im Gegenzug bleibt das Internet aber die dominierende Inspirationsquelle. 47 Prozent holen sich hier Anregungen für den Geschenkeerwerb. 43 Prozent nutzen dafür das traditionelle Ladengeschäft, 35 Prozent persönliche Empfehlungen. Zeitschriften/Magazine (30 Prozent) sowie TV (19 Prozent) sind hierfür weniger relevant.

Beratung, Verfügbarkeit und Service zählen

Woher rührt der gute Stand des stationären Handels? Nach Ansicht der Befragten vor allem in der kompetenten Beratung, die 87 Prozent schätzen. Auch der sofortige Erhalt der Ware (82 Prozent) sowie Kundendienst (80 Prozent) sprechen für ihn. Die primäre Stärke des Internethandels ist die ständige Verfügbarkeit, die 63 Prozent positiv erwähnten. Des Weiteren überzeugt das Netz die Verbraucher mit Lieferservice und schnellem Preisvergleich (64 bzw. 56 Prozent).

Cash ist König

Wenn im Fachgeschäft, Kaufhaus & Co. eingekauft wird, bezahlen die meisten in bar. Mit 74,4 Prozent bevorzugen knapp drei Viertel Scheine und Münzen. Immerhin noch 65 Prozent nutzen die EC-Karte, 24 Prozent die Kreditkarte. Rein digitale Optionen wie Digital Wallets hingegen werden nur von sechs Prozent in Anspruch genommen.


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Ressort: Studie, Commerce
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