13.06.2017 - 09:31

Von Simmelsdorf in die Welt: Productsup expandiert global

Der 2010 im bayrischen Simmelsdorf gegründete Anbieter einer Lösung für Produktdaten-Management Productsup eröffnet neue Büros in London, Sydney, Mexiko und New York. Auch seinen Umsatz konnte das Unternehmen deutlich steigern.

Productsup zählt international mittlerweile 55 Mitarbeiter und soll in diesem Jahr zum ersten Mal einen achtstelligen Software-Umsatz in US-Dollar erzielen. Seit der Firmengründung ist der Umsatz laut Unternehmensangaben kontinuierlich zwischen 80 und 120 Prozent pro Jahr gewachsen. Mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes steuert mittlerweile der internationale Markt bei, besonders positiv entwickelt sich dabei der US-Markt. Zu den über 700 Kunden von Productsup zählen unter anderem American Eagle, Galeria Kaufhof, GroupM, Ikea, Kenshoo, Marks&Spencer, Melia Hotels, Rakuten und Trivago.

Schwerpunkt in der Weiterentwicklung von Productsup wird in diesem Jahr vor allem das Thema Machine Learning sein, konkret zum Beispiel das automatische Kategorisieren und Ausspielen von Produktdaten. „Hierfür werden mehrere hundert Millionen Datensätze herangezogen, um das System zu trainieren und selbständig lernen zu lassen. Außerdem können wir Produktinformationen aus Bildern und Texten extrahieren. Für Werbetreibende erleichtert das den gesamten Marketingprozess, da Daten künftig einfacher und schneller verarbeitet werden können“, sagt Kai Seefeldt, Managing Director von Productsup.

Für den weiteren Ausbau der Bereiche Künstliche Intelligenz, Entwicklung und Produktmanagement holte das Unternehmen Roland Fiala als Vice President Engineering an Bord, der zuvor in derselben Funktion bei Searchmetrics tätig war. Auch der Machine Learning Spezialisten Abhishek Thakur konnte gewonnen werden, der nun die Bereiche Datenverarbeitung und Machine Learning steuert. Sales- und Business Development verantwortet seit kurzem Emile Bloemen, der als Senior Vice President Enterprise & Commerce das Team in London verstärkt und zuvor fünf Jahre lang das Cloud Geschäft für SAP Hybris aufbaute.


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Ressort: Firmennews, Business Solutions
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""Top-Priorität oder gehyptes Phänomen: Welche Rolle spielt das Thema Mobile in den Unternehmen?"

 

Im Zuge des kommenden Internets der Dinge, in dem wir bis zum Jahr 2020 weltweit schon 50 Milliarden vernetzte Geräte erwarten, werden sich Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in vielen Industriesegmenten stark verändern.  

Christoph Bach, Head of Practice Mobile Broadband WE, Ericsson GmbH

Die Verbraucher wollen die Marke Galeria Kaufhof auf allen Kanälen erleben, ob bequem von zuhause, mobil via Smartphone oder beim Erlebniseinkauf in der City. Wer Kunden gewinnen und halten will, muss online mehr bieten als eine Desktop-Variante.  

Nina Ehrenberg, Leitung E-Commerce, Galeria Kaufhof

In Unternehmen wird sich die mobile Peripherie zum festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln. Sie besteht aus dem Zusammenspiel zwischen Technologien und konvergenten mobilen und stationären Endgeräten, wie NFC-fähige Multifunktionsgeräte.  

Roland Schweyer, Director IT Cluster & B2B, Samsung Electronic GmbH

Mobile bietet herausragende Kommunikationschancen. Um diese jedoch effektiv und effizient zu nutzen, müssen Kampagnen bereits „mobile first“, d.h. Device-gerecht gedacht und konzipiert werden. Dieser Umdenkungsprozess ist im Unternehmen angekommen.  

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Smartphones sind universelle Bedien- und Anzeigegeräte, nicht nur „smarte“ Telefone. Sie werden Werkzeuge, Fernbedienungen und Steuergeräte der Zukunft. Die Industrie braucht neue Geschäftsmodelle, weil sie in der Zukunft andere Geräte verkauft.  

Klaus Liebe, Business Unit Manager, Zühlke Engineering GmbH

Das Smartphone wird ohne Zweifel bald eine zentrale Bezahlmethode sein - Chancen & Möglichkeiten sowohl für Handel wie Kunden sind zu groß! Was noch fehlt ist ein starker Standard, dem der Kunde vertraut und der vom Handel breit umgesetzt wird.  

Tobias Günther, CEO fournova Software GmbH

Mobile ist in den Unternehmen voll und ganz angekommen. So haben fast 70 Prozent aller großen Unternehmen eine BYOD-Policy oder planen eine solche innerhalb eines Jahres einzuführen. Die Vorteile sind kaum zu übersehen.  

Andreas Englisch, Produktmanager, BT (Germany) GmbH & Co. KG

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihre Markenbotschaft immer noch nicht auf den mobilen Kanal ausgerichtet. Hierbei zeigen 25 Millionen verkaufte Smartphones in diesem Jahr einen eindeutigen Wandel beim Medienkonsum auf. 

Björn Wendler, Geschäftsführer, madvertise media

Enterprise Mobility umfasst weit mehr als nur das Gerätemanagement. Es geht darum die komplette Wertschöpfungskette mobiler Daten und Prozesse zu optimieren. Diese Veränderung betrifft nicht nur die IT, sondern alle Bereich des Unternehmens.  

Kai Höhmann, Vorstand, Seven Principles AG

Wir stehen inmitten einer digitalen Revolution. Analoge Geschäftsabläufe werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig. Mobile Endgeräte werden dabei für Nutzer die Input- und Output-Schnittstelle darstellen.  

Dr. Roman Friedrich, Geschäftsführer, Booz & Company
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