Vodafone wehrt sich gegen Digitale Gesellschaft-Kampagne
Vodafone reagierte mit einem Blogeintrag auf die Kampagne des Digitalen Gesellschaft e.V., die dem Unternehmen vorwirft, durch seine Einschränkungen nur ein „halbes Internet“ anzubieten. Dabei versucht das Unternehmen, viele der Vorwürfe zu entkräften und lädt die Organisatoren zur Diskussion an einem Round Table ein.
Diese wollen sich dazu allerdings erst einfinden, wenn Vodafone ihrer Ansicht nach die Netzneutralität einhält. Dazu müsste der Telekommunikationsdienstleister wohl in allen Tarifen Voice over IP, P2P und Tethering erlauben. Vodafone entgegnet allerdings, dass nicht unbedingt alle Nutzer diese Funktionen verwenden wollen und deshalb mit einem günstigen Tarif ohne diese Extras am besten bedient werden. Bei Bedarf ließen sich diese hinzubuchen oder seine in anderen Tarifen bereits enthalten.
Der Vorwurf, dass alle DSL-Kunden demnächst auf LTE umgestellt werden sollen, sei komplett falsch. Zudem arbeite Vodafone gerade daran, LTE Zuhause-Kunden standardmäßig VoiP-Nutzung zu erlauben.
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