02.10.2017 - 19:40

Social Media wichtigster Reisekanal für Generation Z

In einer Umfrage im Auftrag des Werbearms des Reisekonzerns Expedia wurden die Reisegewohnheiten der US-Bürger unterschiedlicher Generationen untersucht. Dabei überraschten vor allem die Millennials, da sie sich am einfachsten von Werbung beeinflussen lassen.  

Insgesamt sind US-amerikanische Reisende selten auf genau ein Ziel festgelegt und holen sich deshalb Hilfe und Inspiration während der Planung. Dazu vertrauen sie primär auf Freunde und Familie, Online-Reiseunternehmen sowie Suchmaschinen. Über 90 Prozent halten dabei zwar nach Deals Ausschau, sind aber im Endeffekt stärker an den gebotenen Aktivitäten und Erfahrungen interessiert als an einem niedrigeren Preis.

 

Fast die komplette Generation Z lässt sich durch Social Media in ihren Entscheidungen beeinflussen. Etwa 80 Prozent sind an Outdoor-Aktivitäten interessiert und wollen gelegentlich auch mal die ausgetretenen Pfade verlassen. Über ein Drittel reist zu speziellen Events wie Konzerten, Festivals oder Sportmatches. Insgesamt wird ein Viertel des Budgets für Flüge investiert (mehr als jede andere Generation), dafür aber verstärkt auf zumindest teurere Hotels verzichtet.

 

Millennials sind zwar bei den Zielen ähnlich offen wie die Generation Z, sonst aber eher an Entspannung interessiert. Zudem reisen sie deutlich häufiger als alle anderen (35 Tage im Jahr). Sie buchen größtenteils über spezialisierte Online-Plattformen, danach folgen Suchmaschinen und Seiten von Hotels.

 

Die Generation X ist familienorientiert und reist selten ins Ausland. Da sie vermutlich aufgrund der geringeren Reisekosten häufig mit dem Auto unterwegs ist, fließt das Budget eher in Hotels sowie Attraktionen und Touren. Sie wird zwar im Allgemeinen weniger von Social Media beeinflusst als Jüngere, Facebook und Pinterest sind für ihre Entscheidungen aber fast ebenso wichtig wie Deals und gute Bewertungen.

 

Für die Baby Boomer spielt Geld bei Reisen eine geringere Rolle. Sie machen sich häufig auf den Weg zu ihrer Familie und sind ansonsten unter anderem in Museen oder an historischen Städten zu finden. Bereits bei der Planung haben sie meistens ihr Ziel schon festgelegt, 43 Prozent verzichten sogar auf jegliche Hilfe von außen.


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Ressort: Social Media
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""Top-Priorität oder gehyptes Phänomen: Welche Rolle spielt das Thema Mobile in den Unternehmen?"

 

Im Zuge des kommenden Internets der Dinge, in dem wir bis zum Jahr 2020 weltweit schon 50 Milliarden vernetzte Geräte erwarten, werden sich Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in vielen Industriesegmenten stark verändern.  

Christoph Bach, Head of Practice Mobile Broadband WE, Ericsson GmbH

Die Verbraucher wollen die Marke Galeria Kaufhof auf allen Kanälen erleben, ob bequem von zuhause, mobil via Smartphone oder beim Erlebniseinkauf in der City. Wer Kunden gewinnen und halten will, muss online mehr bieten als eine Desktop-Variante.  

Nina Ehrenberg, Leitung E-Commerce, Galeria Kaufhof

In Unternehmen wird sich die mobile Peripherie zum festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln. Sie besteht aus dem Zusammenspiel zwischen Technologien und konvergenten mobilen und stationären Endgeräten, wie NFC-fähige Multifunktionsgeräte.  

Roland Schweyer, Director IT Cluster & B2B, Samsung Electronic GmbH

Mobile bietet herausragende Kommunikationschancen. Um diese jedoch effektiv und effizient zu nutzen, müssen Kampagnen bereits „mobile first“, d.h. Device-gerecht gedacht und konzipiert werden. Dieser Umdenkungsprozess ist im Unternehmen angekommen.  

Uwe Storch, Head of Media, Ferrero

Smartphones sind universelle Bedien- und Anzeigegeräte, nicht nur „smarte“ Telefone. Sie werden Werkzeuge, Fernbedienungen und Steuergeräte der Zukunft. Die Industrie braucht neue Geschäftsmodelle, weil sie in der Zukunft andere Geräte verkauft.  

Klaus Liebe, Business Unit Manager, Zühlke Engineering GmbH

Das Smartphone wird ohne Zweifel bald eine zentrale Bezahlmethode sein - Chancen & Möglichkeiten sowohl für Handel wie Kunden sind zu groß! Was noch fehlt ist ein starker Standard, dem der Kunde vertraut und der vom Handel breit umgesetzt wird.  

Tobias Günther, CEO fournova Software GmbH

Mobile ist in den Unternehmen voll und ganz angekommen. So haben fast 70 Prozent aller großen Unternehmen eine BYOD-Policy oder planen eine solche innerhalb eines Jahres einzuführen. Die Vorteile sind kaum zu übersehen.  

Andreas Englisch, Produktmanager, BT (Germany) GmbH & Co. KG

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihre Markenbotschaft immer noch nicht auf den mobilen Kanal ausgerichtet. Hierbei zeigen 25 Millionen verkaufte Smartphones in diesem Jahr einen eindeutigen Wandel beim Medienkonsum auf. 

Björn Wendler, Geschäftsführer, madvertise media

Enterprise Mobility umfasst weit mehr als nur das Gerätemanagement. Es geht darum die komplette Wertschöpfungskette mobiler Daten und Prozesse zu optimieren. Diese Veränderung betrifft nicht nur die IT, sondern alle Bereich des Unternehmens.  

Kai Höhmann, Vorstand, Seven Principles AG

Wir stehen inmitten einer digitalen Revolution. Analoge Geschäftsabläufe werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig. Mobile Endgeräte werden dabei für Nutzer die Input- und Output-Schnittstelle darstellen.  

Dr. Roman Friedrich, Geschäftsführer, Booz & Company
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