21.02.2013 - 16:48

Social Media mit starker Wirkung auf Kaufverhalten

Soziale Medien beeinflussen die Konsumentscheidung der Deutschen bereits genauso stark wie das Fernsehen und stärker als das Radio. Dies ermittelteten die Uni Münster und Roland Berger Strategy Consultants in der Studie „German Social Media Consumer Report 2012/2013“.

Das Fernsehen ist demnach an 7,8 Prozent aller Kaufentscheidungen beteiligt, soziale Netzwerke an 7,6 Prozent. Das Radio kommt dagegen nur auf 5,6 Prozent. Allerdings hätte die deutsche Werbewirtschaft den Stellenwert von Social Media noch kaum erkannt.

 

„Fasst man klassische Internetseiten und Social Media zusammen, so machen diese Kanäle fast ein Viertel (22 Prozent) der Kaufentscheidung aus“, sagt der Leiter der Studie, Jonas vor dem Esche. „Unternehmen haben in 2012 aber nur knapp 12 Prozent ihrer Werbebudgets für Onlinewerbung ausgegeben.“

 

Jeder Deutsche ist durchschnittlich in drei sozialen Netzwerken registriert, lediglich sieben Prozent aller Internetnutzer verweigern sich diesen komplett. Norddeutsche sind in den sozialen Netzwerken aktiver als Süddeutsche, nach Bundesländern geordnet bildet Nordrhein-Westfalen die Spitze und Sachsen-Anhalt das Schlusslicht. Twitter hat über alle Netzwerke hinweg die aktivsten Nutzer und weist zusammen mit Xing das insgesamt höchste Bildungsniveau der Anwender auf. Xing-Nutzer verfügen mit 2.000 bis 3.000 Euro über das höchste monatliche Nettoeinkommen.


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Ressort: Studie, Social Media
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""Top-Priorität oder gehyptes Phänomen: Welche Rolle spielt das Thema Mobile in den Unternehmen?"

 

Im Zuge des kommenden Internets der Dinge, in dem wir bis zum Jahr 2020 weltweit schon 50 Milliarden vernetzte Geräte erwarten, werden sich Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in vielen Industriesegmenten stark verändern.  

Christoph Bach, Head of Practice Mobile Broadband WE, Ericsson GmbH

Die Verbraucher wollen die Marke Galeria Kaufhof auf allen Kanälen erleben, ob bequem von zuhause, mobil via Smartphone oder beim Erlebniseinkauf in der City. Wer Kunden gewinnen und halten will, muss online mehr bieten als eine Desktop-Variante.  

Nina Ehrenberg, Leitung E-Commerce, Galeria Kaufhof

In Unternehmen wird sich die mobile Peripherie zum festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln. Sie besteht aus dem Zusammenspiel zwischen Technologien und konvergenten mobilen und stationären Endgeräten, wie NFC-fähige Multifunktionsgeräte.  

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Mobile bietet herausragende Kommunikationschancen. Um diese jedoch effektiv und effizient zu nutzen, müssen Kampagnen bereits „mobile first“, d.h. Device-gerecht gedacht und konzipiert werden. Dieser Umdenkungsprozess ist im Unternehmen angekommen.  

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Smartphones sind universelle Bedien- und Anzeigegeräte, nicht nur „smarte“ Telefone. Sie werden Werkzeuge, Fernbedienungen und Steuergeräte der Zukunft. Die Industrie braucht neue Geschäftsmodelle, weil sie in der Zukunft andere Geräte verkauft.  

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Das Smartphone wird ohne Zweifel bald eine zentrale Bezahlmethode sein - Chancen & Möglichkeiten sowohl für Handel wie Kunden sind zu groß! Was noch fehlt ist ein starker Standard, dem der Kunde vertraut und der vom Handel breit umgesetzt wird.  

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Mobile ist in den Unternehmen voll und ganz angekommen. So haben fast 70 Prozent aller großen Unternehmen eine BYOD-Policy oder planen eine solche innerhalb eines Jahres einzuführen. Die Vorteile sind kaum zu übersehen.  

Andreas Englisch, Produktmanager, BT (Germany) GmbH & Co. KG

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihre Markenbotschaft immer noch nicht auf den mobilen Kanal ausgerichtet. Hierbei zeigen 25 Millionen verkaufte Smartphones in diesem Jahr einen eindeutigen Wandel beim Medienkonsum auf. 

Björn Wendler, Geschäftsführer, madvertise media

Enterprise Mobility umfasst weit mehr als nur das Gerätemanagement. Es geht darum die komplette Wertschöpfungskette mobiler Daten und Prozesse zu optimieren. Diese Veränderung betrifft nicht nur die IT, sondern alle Bereich des Unternehmens.  

Kai Höhmann, Vorstand, Seven Principles AG

Wir stehen inmitten einer digitalen Revolution. Analoge Geschäftsabläufe werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig. Mobile Endgeräte werden dabei für Nutzer die Input- und Output-Schnittstelle darstellen.  

Dr. Roman Friedrich, Geschäftsführer, Booz & Company
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