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M-Days: Mobile App-Enterprise, M2M, In-App-Payment
Das Forums-Panel "Mobile App-Enterprise, M2M, In-App-Payment" zeigte die vielseitigen Möglichkeiten von Mobile im Business-Alltag auf.
Das letzte international Panel des ersten Tages der M-Days 2012 befasste sich mit verschiedenen Themen und Aspekten vom Einsatz der mobilen Geräte im Business-Bereich. Grace Gair von research2guidance, Vishal Jain von The 451 Group, Thomas Nindl von Qualcomm, Martin Tiberg von Ericsson M-Commerce und Joachim Drechsler von der M2M Alliance brachten Daten zu neuesten Entwicklungen angefangen mit Business-Apps, über Beiträge zu Mobile Payment und In-App-Payment bis hin zu M2M-Einsatzmöglichkeiten.
Business Applications auf dem Vormarsch
Aktuelle Daten der Marktforscher zeigen, dass die Anzahl von App-Downloads für Business Apps steigt, damit auch die Nachfrage nach deren Support und Weiterentwicklung. Viele Entwicklungen im Geschäfts-und Arbeitsleben tragen dazu bei, was einerseits eine positive, treibende Kraft darstellt, aber weiterhin auch für Fragmentierung bei Geräten und Betriebssystemen sorgt.
Die vielseitige Welt von M2M
Klar ist, dass Mobile Payment und M2M wachsende Bereiche sind, ebenso auch der Markt für B2B-Applikationen. In jedem Fall kann die Entwicklung technologisch bereits getragen werden, aber für den wirklich breiten Einsatz besteht noch die Gefahr, dass die Leitungen der Netzwerkanbieter nicht ausreichend stark für einen massiven Datendurchsatz wären, der mit einer extensiven Nutzung der M2M-Kommunikation auf sie zukommen könnte. Dies wäre insbesondere der Fall, wenn die reinen M2M-Netzwerke zusätzlich mit einem Human Interface versehen werden. Smartphones sind ohnehin bereits als Fernsteuerung tauglich, wenn man die Vielzahl der Applikationen bedenkt, mit denen sich ein „Smart House“ steuern lässt – Licht, Heizung, Elektrogeräte, Sicherheit und vieles mehr. Aber natürlich gibt es auch andere Einsatzbereiche für smarte Geräte und M2M Kommunikation, so beispielsweise im boomenden Bereich Health oder im Energiesektor mit den Smart Meters. Auch im Bereich von Logistik und Verkehr ist M2M inzwischen angekommen.
Mobile Wallet und Mobile Payment
Die Akzeptanz vom Handy als Ersatz für die Geldbörse, Kreditkarte und andere Dinge, die man in der Geldbörse mit sich führt, wächst. Für die Unternehmen stellen sich damit einerseits fragen, wie sich dies so einbinden lässt, dass man alle Kundengruppen einbinden kann – diejenigen, die das mobile Gerät nur in Ausnahmesituationen nutzen ebenso wie diejenigen, die es immer und überall dabei haben und quasi andauernd einsetzen. Ebenso relevant wird in diesem Zusammenhang der Sicherheitsaspekt – da der Verlust des Handys damit nicht einfach nur der Verlust eines Geräts bedeutet, sondern auch von sensiblen Daten verschiedenster Art. Die beste Lösung für dieses Problem wir einerseits natürlich die bestmögliche Sicherheit hinsichtlich der Hersteller und Dienstleistungsanbieter gesehen – aber da zu viel Sicherheit wiederum die Praktikabilität ersticken und die Kosten in die Höhe treiben würde, darf die Eigenverantwortlichkeit des Nutzers nicht außer Acht gelassen werden.
Wird M2M ein exklusiver Sektor für die Big Players bleiben?
Die Antwort auf die abschließende Frage, ob kleinere Anbieter Fuß in diesem großen Bereich fassen könnten, kann positiv beantwortet werden. Die Panel-Teilnehmer waren sich darin einig, dass während die Big Players vermutlich weiterhin die große Rolle darin spielen werden, die Infrastruktur und die Standards bereitzustellen, kleinere Unternehmen dennoch ihren Raum finden könnten. Insbesondere bei der Einbindung des Human Interface könnten sich Möglichkeiten für kreative Lösungen und Businessmodelle ergeben.
Von: Inga Kozuruba









