09.07.2018 - 17:13

Location-based Services: „Wir lassen die Piloten hinter uns“

Die aktuellen Entwicklungen in der Welt der ortsbasierten Lösungen greift die Location Based Marketing Association (LBMA) in ihrem wöchentlichen Podcast auf – in der aktuellen Ausgabe auch mit deutscher Beteiligung.

Die Location Based Marketing Association (LBMA) produziert einen wöchentlichen Podcast, in dem sie die aktuellen Entwicklungen im Location-Markt unter die Lupe nimmt. Gehostet von Asif Khan, Founder & President der LBMA, und Aubriana Lopez, Chief Mobile Strategist bei Digital Element und Head der LBMA in Atlanta, konzentriert sich der Podcast dabei meist auf Inhalte aus den USA. In der aktuellen Episode etwa beschäftigt sich Khan mit dem Kampf von Foursquare mit der Netzneutralität und dem interaktiven Spiegel von H&M im Flagship Store in New York. Er wirft aber auch einen Blick auf den deutschen Markt. Unterstützt wird er dabei von Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender des LBMA e.V. in der DACH-Region.

„Die Dinge ändern sich – und zwar sehr, sehr schnell. Nicht nur in Nordamerika, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Viele Händler und Marken suchen nach neuen Wegen, um die möglichen Kunden anzusprechen und ihnen bessere Services zu bieten“, erklärt Carsten Szameitat im Podcast. Khan ergänzt: „Es ist nicht nur Deutschland, es ist die ganze Region, die wirklich anfängt, diese Dinge zu implementieren, und zwar in großem Umfang. Wir lassen die Piloten hinter uns und bewegen uns hin zu Dingen, die das tägliche Leben der Bürger betreffen.“ Die Zeit der Proof of concept sei nun vorbei, schließt Szameitat.

Vergangene Podcasts können auf der Opens external link in new windowWebsite der LBMA gefunden werden, die aktuelle Ausgabe mit den Infos zum deutschen Markt gibt es auch hier:


Anzeige

posten in:


Ressort: Location Based Services , Marketing
von:

""Top-Priorität oder gehyptes Phänomen: Welche Rolle spielt das Thema Mobile in den Unternehmen?"

 

Im Zuge des kommenden Internets der Dinge, in dem wir bis zum Jahr 2020 weltweit schon 50 Milliarden vernetzte Geräte erwarten, werden sich Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in vielen Industriesegmenten stark verändern.  

Christoph Bach, Head of Practice Mobile Broadband WE, Ericsson GmbH

Die Verbraucher wollen die Marke Galeria Kaufhof auf allen Kanälen erleben, ob bequem von zuhause, mobil via Smartphone oder beim Erlebniseinkauf in der City. Wer Kunden gewinnen und halten will, muss online mehr bieten als eine Desktop-Variante.  

Nina Ehrenberg, Leitung E-Commerce, Galeria Kaufhof

In Unternehmen wird sich die mobile Peripherie zum festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln. Sie besteht aus dem Zusammenspiel zwischen Technologien und konvergenten mobilen und stationären Endgeräten, wie NFC-fähige Multifunktionsgeräte.  

Roland Schweyer, Director IT Cluster & B2B, Samsung Electronic GmbH

Mobile bietet herausragende Kommunikationschancen. Um diese jedoch effektiv und effizient zu nutzen, müssen Kampagnen bereits „mobile first“, d.h. Device-gerecht gedacht und konzipiert werden. Dieser Umdenkungsprozess ist im Unternehmen angekommen.  

Uwe Storch, Head of Media, Ferrero

Smartphones sind universelle Bedien- und Anzeigegeräte, nicht nur „smarte“ Telefone. Sie werden Werkzeuge, Fernbedienungen und Steuergeräte der Zukunft. Die Industrie braucht neue Geschäftsmodelle, weil sie in der Zukunft andere Geräte verkauft.  

Klaus Liebe, Business Unit Manager, Zühlke Engineering GmbH

Das Smartphone wird ohne Zweifel bald eine zentrale Bezahlmethode sein - Chancen & Möglichkeiten sowohl für Handel wie Kunden sind zu groß! Was noch fehlt ist ein starker Standard, dem der Kunde vertraut und der vom Handel breit umgesetzt wird.  

Tobias Günther, CEO fournova Software GmbH

Mobile ist in den Unternehmen voll und ganz angekommen. So haben fast 70 Prozent aller großen Unternehmen eine BYOD-Policy oder planen eine solche innerhalb eines Jahres einzuführen. Die Vorteile sind kaum zu übersehen.  

Andreas Englisch, Produktmanager, BT (Germany) GmbH & Co. KG

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihre Markenbotschaft immer noch nicht auf den mobilen Kanal ausgerichtet. Hierbei zeigen 25 Millionen verkaufte Smartphones in diesem Jahr einen eindeutigen Wandel beim Medienkonsum auf. 

Björn Wendler, Geschäftsführer, madvertise media

Enterprise Mobility umfasst weit mehr als nur das Gerätemanagement. Es geht darum die komplette Wertschöpfungskette mobiler Daten und Prozesse zu optimieren. Diese Veränderung betrifft nicht nur die IT, sondern alle Bereich des Unternehmens.  

Kai Höhmann, Vorstand, Seven Principles AG

Wir stehen inmitten einer digitalen Revolution. Analoge Geschäftsabläufe werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig. Mobile Endgeräte werden dabei für Nutzer die Input- und Output-Schnittstelle darstellen.  

Dr. Roman Friedrich, Geschäftsführer, Booz & Company
Previous
Next