25.04.2017 - 13:12

Kantar Emnid Studie: Shopping-Apps auf deutschen Smartphones

Wie eine aktuelle Studie des Marktforschers Kantar Emnid zeigt, setzen deutsche Verbraucher bei Shopping-Apps besonders auf Datenschutz. Erst danach folgt die Möglichkeit, die Shopping-App im Alltag regelmäßig nutzen zu können.

Laut der repräsentativen Umfrage durch das Marktforschungsinstituts Kantar Emnid besitzen derzeit 67 Prozent der Deutschen ein Smartphone. Davon haben 19 Prozent im vergangenen Jahr gar keine App, und 20 Prozent nur eine bis zwei Apps heruntergeladen. Mehr als zehn neue Apps holten sich im vergangenen Jahr nur 212 Prozent der Befragten.

Ähnlich zurückhaltend zeigen sich deutsche Verbraucher bei der Nutzung der Applikationen. Laut Studie nutzen 40 Prozent der Bundesbürger lediglich eine bis vier Apps regelmäßig, acht Prozent verzichten sogar ganz auf Applikationen. Das größte Segment bilden diejenigen, die zwischen fünf und neun Apps regelmäßig verwenden, sie stellen 27 Prozent der Befragten. Als wahre Heavy-User können jene fünf Prozent der Befragten gelten, die mehr als 20 Apps regelmäßig auf ihrem Smartphone öffnen.

Unter den Shopping-Apps besonders beliebt sind die Applikationen von Amazon, eBay und Payback. Erstere ist demnach auf 20 Prozent der Smartphones installiert, eBay schafft es – zusammen mit eBay Kleinanzeigen – auf 11 Prozent und Payback auf 6 Prozent der deutschen Smartphones. Nicht ganz zwei Drittel (59 Prozent) verzichten jedoch immer noch komplett auf Shopping-Apps auf ihren Handys.

Vertrauen ist das wichtigste Pfand

„Unsere Studie zeigt, dass Apps am besten eine Vielzahl von Services enthalten sollten. Für 30 Prozent der Befragten ist es sogar wichtig, dass eine App bei mehreren Unternehmen und Marken einsetzbar ist“, so Jörg Erren von Kantar Emnid. „29 Prozent der Befragten wünschen sich eine Zahlungsoption in Shopping-Apps. Weitere wichtige Aspekte für Shopping-App Nutzer sind Rabatte und Coupons und dadurch Ersparnisse bei ihren Einkäufen. 18 Prozent wünschen sich durch die App automatische Angebote der von ihnen am meisten genutzten Geschäfte“, so Erren. Mit Abstand am wichtigsten ist jedoch – 85 Prozent der Befragten sind sich hier einig – ein vertrauenswürdiger Umgang mit Daten.

Vier von zehn Smartphone Besitzern können sich laut Studie einen völligen Verzicht auf Bargeld und Kartenzahlung grundsätzlich nicht vorstellen. Mehr als ein Viertel rechnet auf der anderen Seite damit, dass bereits in ein bis zehn Jahren nur noch online oder mobil bezahlt werden wird.


Anzeige

posten in:


Ressort: Studie, Applikationen
von:

""Top-Priorität oder gehyptes Phänomen: Welche Rolle spielt das Thema Mobile in den Unternehmen?"

 

Im Zuge des kommenden Internets der Dinge, in dem wir bis zum Jahr 2020 weltweit schon 50 Milliarden vernetzte Geräte erwarten, werden sich Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in vielen Industriesegmenten stark verändern.  

Christoph Bach, Head of Practice Mobile Broadband WE, Ericsson GmbH

Die Verbraucher wollen die Marke Galeria Kaufhof auf allen Kanälen erleben, ob bequem von zuhause, mobil via Smartphone oder beim Erlebniseinkauf in der City. Wer Kunden gewinnen und halten will, muss online mehr bieten als eine Desktop-Variante.  

Nina Ehrenberg, Leitung E-Commerce, Galeria Kaufhof

In Unternehmen wird sich die mobile Peripherie zum festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln. Sie besteht aus dem Zusammenspiel zwischen Technologien und konvergenten mobilen und stationären Endgeräten, wie NFC-fähige Multifunktionsgeräte.  

Roland Schweyer, Director IT Cluster & B2B, Samsung Electronic GmbH

Mobile bietet herausragende Kommunikationschancen. Um diese jedoch effektiv und effizient zu nutzen, müssen Kampagnen bereits „mobile first“, d.h. Device-gerecht gedacht und konzipiert werden. Dieser Umdenkungsprozess ist im Unternehmen angekommen.  

Uwe Storch, Head of Media, Ferrero

Smartphones sind universelle Bedien- und Anzeigegeräte, nicht nur „smarte“ Telefone. Sie werden Werkzeuge, Fernbedienungen und Steuergeräte der Zukunft. Die Industrie braucht neue Geschäftsmodelle, weil sie in der Zukunft andere Geräte verkauft.  

Klaus Liebe, Business Unit Manager, Zühlke Engineering GmbH

Das Smartphone wird ohne Zweifel bald eine zentrale Bezahlmethode sein - Chancen & Möglichkeiten sowohl für Handel wie Kunden sind zu groß! Was noch fehlt ist ein starker Standard, dem der Kunde vertraut und der vom Handel breit umgesetzt wird.  

Tobias Günther, CEO fournova Software GmbH

Mobile ist in den Unternehmen voll und ganz angekommen. So haben fast 70 Prozent aller großen Unternehmen eine BYOD-Policy oder planen eine solche innerhalb eines Jahres einzuführen. Die Vorteile sind kaum zu übersehen.  

Andreas Englisch, Produktmanager, BT (Germany) GmbH & Co. KG

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihre Markenbotschaft immer noch nicht auf den mobilen Kanal ausgerichtet. Hierbei zeigen 25 Millionen verkaufte Smartphones in diesem Jahr einen eindeutigen Wandel beim Medienkonsum auf. 

Björn Wendler, Geschäftsführer, madvertise media

Enterprise Mobility umfasst weit mehr als nur das Gerätemanagement. Es geht darum die komplette Wertschöpfungskette mobiler Daten und Prozesse zu optimieren. Diese Veränderung betrifft nicht nur die IT, sondern alle Bereich des Unternehmens.  

Kai Höhmann, Vorstand, Seven Principles AG

Wir stehen inmitten einer digitalen Revolution. Analoge Geschäftsabläufe werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig. Mobile Endgeräte werden dabei für Nutzer die Input- und Output-Schnittstelle darstellen.  

Dr. Roman Friedrich, Geschäftsführer, Booz & Company
Previous
Next

,,

Kompendium Location Technologies and Services

Eine Übersicht über aktuelle Technologien, Marketingstrategien und Servicelösungen in der Verbindung von realer und Online-Welt. Mit dabei sind Unternehmen wie CCV, Cinram, Coca Cola, Epson, Ingram Micro, LANCOM Systems, Osram und PAYBACK.
Opens external link in new window...mehr


Nächste Veranstaltungen

Keine Artikel in dieser Ansicht.